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Field Commander: Review

  Playstation Portable 

Während Nintendo-Fans dank der Advance Wars-Serie mit Runden-Strategie-Spielen bestens bedient sind, mussten PSP-Besitzer bisher auf einen vergleichbaren Titel leider verzichten. Nun hat Sony allerdings nachgezogen und mit Field Commander einen ernst zu nehmenden Genrekonkurrenten auf den Markt gebracht. Ob dieser Nintendos Genre-Primus wirklich das Wasser reichen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Advanced Tactical Legion for Allied Security, kurz ATLAS. So nennt sich die multinationale Einsatztruppe der Zukunft, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt von Terrorismus, Kriegen sowie dem Schwarzmarkthandel zu befreien. Um diese Ziele zu erreichen, kann die Organisation nicht nur auf die besten Soldaten, sondern auch die neuesten Technologien und die beste Ausrüstung zurückgreifen. Ausserdem stehen ihr erfahrene Kommandanten zur Verfügung, zu denen unter anderem auch ihr gehört.

Geländetypen

Die rundenbasierten Schlachten von Field Commander werden auf dreidimensionalen Karten ausgetragen, die sich in viele kleine, quadratische Felder unterteilen. Ähnlich wie bei Advance Wars, gibt es hier verschiedene Terraintypen, die sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen. So bieten Wälder beispielsweise einen erhöhten Schutz, während Sümpfe so gut wie keine Deckung geben und von fahrenden Einheiten auch nicht durchkreuzt werden können. Das lässt sich jedoch auch ändern. Denn befehlt ihr euren Truppen zum Beispiel einen Wald zu bombardieren, müssen so einige Bäume dran glauben, woraufhin dieser wesentlich weniger Schutz bietet als vorher. Auf diese Weise lässt sich jedoch nicht nur die Deckung reduzieren, sondern auch unwegsames Gelände begehbar machen, was teilweise ganz nützlich sein kann. Ebenfalls ganz nützlich sind die einnehmbaren Kontrollräume, die es euch erlauben, immer wieder Luftschläge oder andere verheerende Angriffe durchzuführen.

Grosse Vielfalt

Was ihr auf den Schlachtfeldern ebenfalls findet sind Städte, die euch ein regelmässiges Einkommen garantieren, weshalb ihr diese um jeden Preis schützen solltet. Denn nur mit genügend Geld könnt ihr den Nachschub an neuen Einheiten sicherstellen, von denen es insgesamt über dreissig verschiedene gibt. Von einfachen Infanteristen über Helikopter bis hin zu U-Booten ist hier wahrlich so gut wie alles vorhanden. Erfreulich ist hier jedoch nicht nur die grosse Vielfalt, sondern auch, dass sich jede Einheit anders spielt und individuelle Vor- und Nachteile besitzt. Ausserdem verfügen alle Einheiten über unterschiedliche Bewegungsradien und Sichtweiten, die taktisch ebenfalls eine sehr wichtige Rolle spielen. Damit allerdings noch nicht genug, denn neben den vielen verschiedenen Einheiten gibt es bei Field Commander noch fünfzehn unterschiedliche Armee-Divisionen, die nicht nur ihre eigene Hintergrundgeschichte, sondern auch individuelle Spezialfähigkeiten, wie beispielsweise erhöhten Schaden oder verbesserte Bewegung, mit sich bringen. Jede von ihnen besitzt jedoch auch gewisse Schwächen, weshalb es keine wirklich übermächtigen Divisionen gibt.

Field Commander
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Tim Richter

Field-Commander


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Tim Richter am 15 Aug 2006 @ 18:09
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