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Final Fantasy Tactics: Review

  Playstation Portable 

Auf der Höhe des PlayStation-Erfolges veröffentlichte Kultentwickler Square Enix, damals noch Square, einen Referenztitel in einem Genre, in dem er bisher noch nie in Erscheinung getreten war: Final Fantasy Tactics eroberte im Sturm die Herzen der Rundenstrategen. Zum zehnjährigen Jubiläum will man diesen Erfolg mit einem Remake auf Sonys Handheld wiederholen. Um das zu schaffen, haben die Entwickler so gut wie alle Probleme der Originalversion aus dem Weg geräumt und sich diverse Neuerungen einfallen lassen, so dass im Grunde genommen nichts mehr schiefgehen kann. Oder etwa doch?

Tactics First

Bereits eine Dekade ist es her, dass das originale Final Fantasy Tactics auf der PSOne erschien. Damals überzeugte Square Enix mit strategischen Kämpfen, die von 2D-Sprites auf einer in quadratischen Feldern eingeteilten 3D-Karte ausgetragen wurden. Dieser Stil, nennen wir ihn mal 2,5D, wurde daraufhin von vielen taktisch angehauchten Rollenspielen nachgeahmt.

Auch heute steuert ihr den Helden Beolve und seine bis zu zwölf Mann starke Kampfgruppe rundenbasiert durch eine 2,5D-Landschaft namens Ivalice. In dieser Welt fand Anfang des Jahres bereits Final Fantasy XII statt und auch jetzt dient sie als Schauplatz für politische Scharmützel aller Art. So wird bereits zu Beginn die Prinzessin entführt und ein Bürgerkrieg scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Final Fantasy Tactics Bild
Am eigentlichen Gameplay hat Square Enix nichts verändert, was auch gut so ist. Noch immer stellt ihr zunächst eure Kampfgruppe auf ein kleines Feld, auf dem der gesamte Schauplatz allerdings noch nicht ersichtlich ist. Nach und nach befehligt ihr eure Party durch die verwinkelten Gassen. Wurde die Runde beendet, so ist automatisch der Gegner am Zug. Insbesondere die oft verkantete und mit Hindernissen bedeckte Landschaft fordert ein vorsichtiges und taktisches Vorgehen, da sie gerne mal den direkten Weg für Nahkämpfer versperrt.

Aber für diesen Fall gibt es ja nicht nur Nahkämpfer. Im ausgeklügelten Job-System könnt ihr jedem Charakter einen von 22 Berufen zuweisen. Allerdings ist ein Magier nach dem Wechsel zum Ritter nicht gleich der beste Nahkämpfer der Welt. Erst nach vielen Kämpfen und den daraus gewonnenen Erfahrungspunkten kann aus Merlin auch gerne mal ein Sir Lancelot werden. Wichtig ist jedoch, dass zu jedem Zeitpunkt der Beruf gewechselt werden kann. Auch der Held schlüpft so in viele Rollen, um sich der aktuellen Situation immer wieder anzupassen. Dieser darf nämlich nicht länger als ein paar Runden ausgeknockt auf dem Schlachtfeld liegen, da sonst das Spiel vorbei ist.

Final Fantasy Tactics
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Tim Richter


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Tim Richter am 15 Okt 2007 @ 13:05
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