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Fired up: Review

  Playstation Portable 

Mal ehrlich, wem ging es beim Autofahren noch nie so, dass er gerne ein Bordgeschütz dabei gehabt hätte? Nervige Drängler und notorische Schleicher einfach von der Fahrbahn ballern. Die einzig richtige Geschwindigkeit ist die eigene. Gut, das verstösst wohl in jedem Land gegen die Strassenverkehrsordnung und einige andere Gesetze, aber zum Glück gibt es ja Videospiele, in denen der Autofahrerfrust ganz legal und ohne Personenschäden abgebaut werden kann. Im aktuellen Fall auf der PSP heisst die Medizin

Fired Up

aus dem Hause Sony.

Fast eine Story

Eines gleich vorweg: Die Geschichte in

Fired Up

ist schnell erzählt und nicht gerade der Kernpunkt des Spiels. Wie das nun mal so ist, wenn ihr ein motorisiertes Gefährt bedient, ist Öl ein ziemlich wichtiger Rohstoff. Wer zuletzt an einer Tankstelle vorbeigefahren ist, wird das bestätigen können. Zum Glück lebt ihr rein zufällig in einem sehr rohstoffreichen Land und müsst euch deswegen keine Sorgen machen. Jedenfalls nicht bis zu dem Augenblick, in dem sich "Die Republik" einmischt. Ihr arbeitet für eine kleine Rebellion, die sich gegen diese grosse und finstere Republik zur Wehr setzt.

Das reicht auch im Grunde schon, mehr müsst ihr nicht wissen. Zwar bekommt ihr vor dem Beginn in jeder der drei Städte kleine Texteinblendungen, die euch über die aktuelle Lage informieren sollen. Die Präsentation dieser Geschichte ist jedoch dermassen langweilig ausgefallen, dass der spielwütige Zocker einfach drüber hinwegschaltet. Es gibt keine Videos, keine Animationen, nicht einmal Sprachausgabe wird geboten. Zum Teufel also mit der Hintergrundgeschichte, auf zur Action!

Randalierend durch die Stadt

Kaum ist die erste Stadt geladen, findet ihr euch auch schon mitten im Geschehen. Einige kurze Kamerafahrten geben euch einen groben Überblick über das aktuelle Areal und ein paar Texttafeln spucken mehr oder weniger interessante Informationen aus. Da auch nach sofortigem Wegdrücken der Texte während des Spielens keine Wissenslücken oder Informationsdefizite festzustellen waren, fallen diese Einblendungen wohl eher in die letztere Kategorie.

Grundsätzlich habt ihr innerhalb einer Stadt vollkommene Bewegungsfreiheit, ähnlich wie auch bei Grand Theft Auto. Das eigene Gefährt verlasst ihr jedoch nicht. Egal was passiert, ihr seid stets im Fahrzeug unterwegs, selbst wenn ihr eines der stationären Geschütze bedient. Die Areale an sich sind dabei recht hübsch gestaltet. Nicht überdimensional detailreich, aber dennoch recht schick anzusehen und vor allem vergleichsweise übersichtlich. Damit dem Spielerherz ein wenig was geboten wird, sind überall Sprungschanzen und allerlei Hindernisse aufgebaut.

Ebenfalls wichtig sind die diversen Symbole, die überall in der Gegend herumliegen. Besonders die Goldenen sind von hoher Bedeutung für den Spieler. Habt ihr nämlich eine bestimmte Menge davon gesammelt, wird das verfügbare Waffenarsenal innerhalb des aktuellen Gebietes erhöht. Gab es erst nur einfache Raketen, folgen später kräftigere Granaten und so weiter. Diese Symbole sind eigentlich der Hauptgrund, warum der Spieler die Umgebung möglichst gründlich auskundschaften sollte. Allerdings haben sie auch einen spielerischen Nachteil: Da durch das Sammeln der Objekte immer mehr Waffen freigeschaltet werden, werden die Missionen meist zunächst links liegen gelassen, um erstmal das Level mit genügend Extras zu pflastern. Erst wenn das erledigt ist, werden die Missionen angegangen. Diese dauern dann allerdings nur noch wenige Minuten und schon ist die Sache gelaufen.

Apropos Missionen: Die meisten Aufgaben werden GTA-Fans sicherlich mehr als nur bekannt vorkommen. Besonders die namensgebenden Missionen laufen stets nach dem Schema "Töte X Feinde in Y Sekunden" ab. Um eine solche Fired Up-Mission zu beginnen, müsst ihr bestimmte LKW finden und zerstören. Einen richtigen Unterschied zwischen dem freien Rumfahren und einer Fired Up-Mission muss man jedoch mit der Lupe suchen, mal abgesehen vom Zeitdruck.

Fired up
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Benjamin Boerner

Fired-up


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Benjamin Boerner am 07 Sep 2005 @ 17:52
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