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Formula One 06: Review

  Playstation Portable 

Wer sich derzeit ein aktuelles und offizielles Formel 1-Rennspiel zulegen möchte, der kommt an einer Konsole, die mit dem Wort PlayStation beginnt, nicht vorbei. Immerhin ist Sony derzeit das einzige Unternehmen, dass die offizielle FIA-Lizenz besitzt, daher feiern echte F1-Racer derzeit Heimspiel auf allen Sony-Konsolen, sprich, PlayStation 2 und PSP. Für beide Konsolen erscheint in diesen Tagen F1 2006, das offizielle Spiel zur Saison 2006. Ob die virtuelle Formel 1 aber tatsächlich mehr Spannung bietet als die echten Rennen im Fernsehen es mittlerweile tun, haben wir anhand der PSP-Fassung genauer unter die Lupe genommen.

Vier Reifen, Cockpit und Fahrer

Es geht rasant los mit einem schmucken Intro, das viele Spielszenen zeigt, kurz darauf findet sich der Spieler bereits im recht ansehnlichen und übersichtlichen Hauptmenü wieder. Dort stehen Einzelrennen, ein ganzes Rennwochenende, eine Weltmeisterschaft oder eine Karriere zur Auswahl. Im Einzelrennen startet der Spieler direkt im Hauptrennen auf dem letzten Platz und muss sich bis zur Zielflagge im Fahrerfeld nach vorne arbeiten. Das Rennwochenende bietet neben dem Hauptrennen auch Training und Qualifying. Die Weltmeisterschaft besteht, wie sollte es anders sein, aus achtzehn dieser Rennwochenenden, also einer kompletten Jahressaison und die Karriere erlaubt euch, das Spiel von bis zu fünf aufeinander folgenden Weltmeisterschaften. Sowohl Gelegenheitsfahrer als auch echte Hardcore-Fans dürften mit diesem Angebot glücklich werden. Im Spiel enthalten sind natürlich die Original-Daten der aktuellen Saison inklusive aller Fahrer, Teams und Strecken. Dank zahlreicher Fahrhilfen, die ihr vor den Rennen im Hauptmenü ab- oder zuschalten könnt, haben selbst Einsteiger eine reelle Chance auf gute Platzierungen. Von der Lenk- und Bremshilfe über die eingeblendete Ideallinie bis hin zur automatischen Ausrichtung nach einem Dreher ist hier alles dabei, was das Anfängerherz begehrt.

Auch abseits der Fahrhilfen stehen zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Für das schnelle Rennen zwischendurch lässt sich die Renndistanz auf bis zu drei Runden reduzieren. Wer seinen Akku an die Grenzen bringen will, kann aber auch jedes Rennen über die volle Distanz von rund siebzig Runden bestreiten, Boxenstopps mit inbegriffen. Die Steuerung geht dabei erfreulich gut von der Hand. Für jeden Geschmack gibt verschiedene vorkonfigurierte Steuerungs-Setups, so wird wahlweise mit X Gas gegeben und dem Viereck gebremst, alternativ veranlagte Spieler können dies aber auf Wunsch auch mit den Schultertasten erledigen.

Die gegnerische KI fährt fordernd und intelligent, macht aber auch Fahrfehler und verhält sich daher nur selten unfair. Generell sollte es auch für Einsteiger kein Problem sein, nach kurzer Übung höhere Platzierungen zu erreichen.

Eine Frage des Blickwinkels

Wie in der PS2-Fassung lässt sich euer Rennbolide sowohl aus der Cockpitansicht oder der Cockpit-TV-Kamera, als auch aus der ... ähem ... 3rd-Heckspoiler-Perspektive steuern. Aufgrund der eingeschränkten technischen Möglichkeiten wirkt die Aussenansicht aber auf der PSP etwas schwach, allein schon atmosphärisch ist die Cockpit-Perspektive daher die erste Wahl.

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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 08 Aug 2006 @ 14:16
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