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Gangs of London: Review

  Playstation Portable 

Frisch aus dem Hause Sony flatterte die fertige Version von Gangs of London bei uns auf den Schreibtisch. Die inoffiziellen Vorgänger der The Getaway-Serie dürften den meisten Spielern ein Begriff sein. Auch wenn die Titel in der Fangemeinde nicht so gut ankamen, versucht man nun mit Gangs of London einen Neubeginn. Ob der erhoffte Erfolg wirklich eintritt, wird sich zeigen, wir sind jedenfalls unvoreingenommen an den Titel rangegangen und verraten euch im folgenden Test, ob Sony ein glückliches Händchen bei der Entwicklung hatte.


Der (illegale) Weg zu Reichtum und Macht
Wie uns der Titel des Spiels schon verrät, dreht es sich in Gangs of London um Untergrundbanden, die sich in London eingenistet haben und nach Macht streben. Welche Gang allerdings am Ende wirklich das Sagen hat, obliegt an euch, denn Gangs of London offeriert euch zu Beginn im Storymodus fünf Gangs, von denen ihr einer beitreten müsst. Schon hier bekommt ihr einen kleinen Vorgeschmack von eurem zukünftigen Arbeitgeber, denn jede der fünf Gangs setzt auf andere Autotypen und Waffen; Geschmackssache, welcher Gang man seine Leistungen anbietet. Das Ziel jeder Gang ist das gleiche, lediglich die Story unterscheidet sich von den anderen vier Gangs. Hat man sich für eine Partei entschieden, geht es auch sogleich los mit einer Trainingsmission. Hierbei wird euch die Grundsteuerung auf sinnvollster Art beigebracht, anhand eines kleinen Auftrags. Zwar lautet die Devise, auf alles zu schiessen, was eine Waffe auf euch richtet, doch gibt es auch zahlreiche Stellen im Spiel, an denen mit Köpfchen vorgegangen werden muss. Hierzu sind kleine Schleicheinlagen nötig, um beispielsweise einen Gegner von hinten unschädlich zu machen, ohne die Kameraden der anderen bösen Buben auf den Plan zu holen. Des Weiteren seid ihr bei Gangs of London sehr oft im Team unterwegs, was einerseits bedeutet, dass ihr mehr austeilen könnt, aber auch eine grössere Chance habt, heil durch das Level zu gelangen. Sobald nämlich eine Person das Zeitliche segnet, wechselt man einfach zu einer anderen. 

Möglich macht dies die Tatsache, dass das Spiel keinen Hauptcharakter in den Mittelpunkt stellt, sondern euch wählen lässt, welche Person man aus dem Team durch das aktuelle Level dirigiert. Die restlichen Mitglieder folgen euch uneingeschränkt dank der Teambefehle, die ihr geben könnt. Zwar beschränken die sich nur auf simple Kommandos wie "Vorrücken" oder "Stehen bleiben", reichen aber in den meisten Fällen vollkommen aus, um heil aus der Sache rauszukommen. Die Missionen wirken auf den ersten Blick sehr abwechslungsreich, kann man doch unter einigen Aufträgen wählen und sich schon so vorab entscheiden, ob man lieber eine Verfolgungsjagd startet oder eine Person in die ewigen Jagdgründe schickt. Leider wiederholt sich das Missionsschema recht häufig und wer lieber im Vierräder durch London düst, darf sich wohl oder übel darauf einstellen, dass er des Öfteren eine Person von der Strasse drängen muss, bis deren Vehikel in Flammen aufgeht. Wer den richtigen Mix trifft bei der Missionswahl, dem wird jedenfalls nicht so schnell langeilig und bekommt eine gute Kombination aus Fahr-, Infiltrierungs-, Eroberungs- und Metzelmissionen geboten. Eine zusammenhängende Story vermisst man leider bei Gangs of London, lediglich anhand von Comicstrips wird auf die aktuelle Mission eingegangen. Ein roter Faden, der die einzelnen Abschnitte des Spiels zusammenfügt, fehlt leider vollkommen.


Gangs of London
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Marco Peters

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Marco Peters am 02 Aug 2006 @ 00:57
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