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God of War - Chains of Olympus: Review

  Playstation Portable 

In der Spielebranche wird oft mit grossen Begriffen umher geworfen, damit sich ein Spiel anständig vermarkten kann. In einem Fall sind solche Worte gar nicht mehr notwendig, denn im Titel steht ohnehin schon "Gott". Bereits auf der PlayStation 2 konnten die zwei God of War-Titel beachtliche Wertungen einheimsen und zählen somit zu den göttlichsten Spielen des Systems. Nun kämpft sich der erste Ableger auf die PlayStation Portable und hinterlässt eine Spur von Blut und Leichen überall dort, wo ihr gerade zockt. Ist Chains of Olympus seinen grossen Brüdern auf der PlayStation 2 ebenbürtig?

Was geschah eigentlich?

Fans der Reihe werden sich bestimmt noch gut an den Anfang des ersten Teils erinnern. Der Krieger Kratos, ein Spartaner, der bereits vor dem Film 300 für massig Action sorgte, kämpft im Namen des Olymp und wird von seinen Erinnerungen verfolgt, in denen er immer wieder mit ansehen muss, wie er im Blutrausch seine eigene Familie ermordet. Auch ein beherzter Sprung von der Klippe hilft da nichts und so schickt sich Kratos an, sich an den Göttern zu rächen. Chains of Olympus für die PSP ist weder ein Remake von einem der zwei Konsolentitel, noch ist es eine Fortsetzung der Geschichte. Stattdessen befasst ihr euch mit der Zeit vor dem ersten Spiel. Statt gegen die eigenen Götter zu kämpfen, müsst ihr euch zunächst mit ein paar Persern anlegen und das bändigen, was die Jungs freigelassen haben.

So scheint es inzwischen auch absolute Tradition zu sein, die Zeit gar nicht erst mit grossen Einleitungen oder einem gemütlichen Anlernen zu verbringen. Aber keine Panik, Neueinsteiger bekommen ausreichend Hilfestellungen gegeben und dürfen direkt voll mitmischen. Sobald ihr das Spiel startet, wirft euch das Spiel aus dem Hauptmenü mittels Animation sofort in eine der interessanten Zwischensequenzen. Diese bestehen zum Grossteil aus dezent animierten Standbildern, die eher an ein abgefilmtes Comicheft erinnern. Keine Frage, die Atmosphäre ist wie immer auf einem Top-Niveau und gibt euch direkt das Gefühl, einen ehemaligen Soldaten Spartas zu steuern.

Böse Perser

Gefackelt wird, wie gesagt, nicht lange. Die Perser haben in der Stadt Attica einen riesigen Basilisk losgelassen, der nun zusammen mit den persischen Truppen die Stadt verwüstet. Zeit für grosse Reden ist da natürlich nicht vorhanden und so beginnt der Kampf mit ein paar lockeren Scharmützeln gegen eifrige Schwertkämpfer. Während Einsteiger noch Hinweise zur Steuerung bekommen, freuen sich die Veteranen inständig, dass ihr trotz eines Prequels bereits auf die Chaosklingen setzen könnt. Dementsprechend schnell ist auch die erste Welle des Bösen überwunden und es wird deutlich, dass die PSP-Version kein Stück an Interaktivität eingebüsst hat. Stationäre Waffen können wie im Vorgänger justiert und abgefeuert werden. In diesem Fall muss ein Schiff der Perser unter eurer Feuerkraft leiden.

Genau wie auf der PlayStation 2 fangt ihr mit relativ wenig Kombos und Fähigkeiten an. Durch das ordentliche Entrümpeln der Landschaft von Feinden bekommt ihr rote Orbs, mit denen ihr schliesslich eure Waffen und die magischen Fähigkeiten verbessern könnt. So ist es beispielsweise möglich, mehr Kombos für die Chaosklingen zu bekommen und dabei gleichzeitig mehr Schaden zu verursachen. Am wichtigsten für ein erfolgreiches Spiel sind dabei in der Tat die Kombos, denn einige wirklich harte und spektakuläre Angriffe bekommt ihr erst, wenn ihr die Waffen ein paar Stufen verbessern konntet. Wobei der Plural hier ein wenig übertrieben ist, denn die Auswahl an Prügelwerkzeug ist bei Chains of Olympus kleiner als auf der PlayStation 2. Echte Fans von Kratos schwingen jedoch ohnehin am liebsten die Chaosklingen und benutzen mächtige Zauber.

God of War - Chains of Olympus
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Benjamin Boerner


God-of-War---Chains-of-Olympus


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Benjamin Boerner am 22 Mrz 2008 @ 19:26
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