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Gods Eater Burst: Review

  Playstation Portable 

Japan wird derzeit von vielen Katastrophen geplagt, die sowohl Mensch als auch Natur im höchsten Masse bedrohen. Videospiele, die ein postapokalyptisches Japan darstellen, könnten daher momentan durchaus sauer aufstossen. Ob einen dieser Gedanke beim Kauf eines neuen Titels tangiert, bleibt einem jedoch selbst überlassen. Gods Eater Burst bietet solch eine erwähnte Szenerie. Sicherlich mag der Zeitpunkt der Veröffentlichung unpassend erscheinen, aber deshalb sollte das Spiel nicht sofort verschmäht werden - ein Blick lohnt nämlich durchaus!

Wenn ein Videospiel für den japanischen Markt angekündigt wird, ist eine lange Wartezeit für den Westen meist vorprogrammiert. Dies kann an vielen Faktoren liegen. Häufig denken Entwickler, dass der entsprechende Titel in Amerika und Europa keinen Absatz finden würde. Ein weiterer Grund ist in vielen Fällen aber auch die aufwändige Lokalisation. Was nun bei Gods Eater Burst für die lange Geduldsprobe gesorgt hat, lässt sich nur erahnen. Das originale God Eater kam nämlich schon Anfang 2010 in den japanischen Gefilden in die Händlerregale. Nach gut einem Jahr wurde jüngst mit Gods Eater Burst eine Neuauflage gewagt, bei der jetzt endlich auch der westliche Markt bedacht wurde. In der Zwischenzeit konnte das Action-Adventure im Land der aufgehenden Sonne bereits adäquate Verkaufszahlen einfahren.



Die klassische Heldengeschichte

Handlungen, die sich voll und ganz um junge Taugenichtse und deren Weg zum wahren Heldendasein drehen, sind auch nach zahllosen Variationen immer wieder an der Tagesordnung. In Gods Eater Burst schlüpft man dabei in die Rolle eines selbsterstellen Charakters. Der Name sowie das Aussehen des potenziellen Helden können nach den eigenen Wünschen gestaltet werden. Etwas grünes Haar hier, eine besonders spitze Nase da, dazu noch eine schrille Stimme und schon ist die Spielfigur fertig, die durchaus einem Anime entsprungen sein könnte. Das ist aber gewollt, das japanische Flair ist schon vom Intro an zu spüren.

Der junge Kämpfer möchte nichts lieber, als sich der Elitetruppe mit dem Namen Fenrir anzuschliessen und nach der Ausbildung einer der mächtigen God Eater zu werden. Die Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sogenannten Aragami mit aller Gewalt zu bekämpfen. Diese Geschöpfe sind äusserst tückisch, da sie sich die Zellen von zahllosen Lebewesen einverleiben und sich die besten Eigenschaften aneignen, um den Menschen das Leben so richtig schwer zu machen. Ausserordentlich schlau sind diese Fantasiegestalten aber trotzdem nicht, weshalb noch eine Chance für die Menschheit besteht. Ob die Story gefällt, hängt unter anderem von der Offenheit gegenüber solch japanischen Handlungssträngen ab. Wer sich mit der Szenerie anfreunden kann, wird mit teils netten Zwischensequenzen und dem einen oder anderen lustigen Dialog belohnt.

Gods Eater Burst
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Alexander Boedeker

Alexander Boedeker am 29 Mrz 2011 @ 16:48
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