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Gottlieb Pinball Classics: Review

  Playstation Portable 

Flipper gehören in eine Spielhalle wie Strohhalme in einen Cocktail. Auf Dauer werden Spielchen in solchen Lokalitäten jedoch ganz schön teuer. So dürfte es wohl niemanden wundern, dass die schnelle Kugelschiesserei auch ihren Weg auf die heimischen Computer schaffte. Ab sofort könnt ihr gleich mehrere Flipper mit euch herumtragen, denn

Gottlieb Pinball Classics

für die Playstation Portable bietet satte zehn Tische für eure Highscore-Jagden.


Evolution der Flipperspiele

Die langjährigen Zocker unter euch werden sich bestimmt noch an alte Klassiker wie Pinball Dreams oder dessen Nachfolger Pinball Fantasy erinnern. In diesen Spielen konnten gleich mehrere zweidimensionale Flipper unsicher gemacht werden. Erst später erschienen erste 3D-Versionen für die modernen Heimcomputer. Meistens konnte dort jedoch immer nur ein Tisch gespielt werden. Mit der Langzeitmotivation sah es also eher mager aus. Mit Gottlieb Pinball Classics soll nun die nächste Stufe der Evolution betreten werden, denn ab sofort hat jeder Spieler die Möglichkeit, seine eigene kleine Spielhalle bequem mit sich herumzutragen.

Das wird spätestens dann deutlich, wenn ihr im Hauptmenü das Training auswählt. Anstatt ein schnödes Textmenü vor euch zu sehen, landet ihr mitten in einem kleinen Raum, in dem alle verfügbaren Tische stehen. Schaut euch einfach in Ruhe um. Nur bei der Auswahl des zu spielenden Geräts müsst ihr etwas Vorsicht walten lassen, denn nicht alle Tische sind von Anfang an verfügbar. Zu Beginn sind lediglich drei der Tische kostenlos spielbar, während bei den Anderen eine bestimmte Anzahl an Punkten pro Spiel benötigt wird. Diese könnt ihr euch verdienen, indem ihr möglichst viele Punkte bei den einzelnen Flippern erzielt. Wer also schnell eine Runde spielen möchte muss zu Beginn erst schauen, ob er auch schon genug Punkte gesammelt hat.

Aber keine Bange, das bleibt nicht ewig so. Jeder der Flipper hat zusätzlich ein spezielles Tischziel. Das kann mal ein zu knackender Highscore sein, doch in den meisten Fällen haben diese Ziele etwas mit der Geschichte des Flippers zu tun. "Victory" hat beispielsweise ein Autorennen zum Thema, bei dem ihr bestimmte Checkpunkte abfahren müsst. Habt ihr alle Kontrollpunkte in der richtigen Reihenfolge durchfahren und dann am Ende das Ziel erreicht, gilt das Rennen als beendet. Zur Belohnung für das erfüllte Tischziel wird dann einer der anderen Flipper kostenlos spielbar. Ihr solltet also zu Beginn immer zusehen, dass ihr möglichst flott diese Ziele erreicht, um euch im Training nicht immer mit den Punkten herumschlagen zu müssen.

Was für Flipper sind eigentlich im Spiel enthalten? Einmal kurz Luft holen, dann kann es losgehen: Genie, Victory, Eldorado, Goin' Nuts, Big Shot, Teed Off, Black Hole, Strikes N' Spares, Ace High und Central Park warten auf alle Fans der berühmtem Gottlieb Pinball-Tische. Als Sahnebonbon hat es sogar Playboy mit ins Spiel geschafft, was nach heutigen Ansichten eigentlich gar kein richtiger Flipper ist. Hier schiesst ihr lediglich eine Kugel auf die Reise und müsst zusehen, wie diese an diversen Stangen abprallt, langsam nach unten fällt und dabei hoffentlich eines der Löcher trifft, für die es Punkte gibt.

Herausforderungen

Neben dem bereits erwähnten Trainingsmodus habt ihr ausserdem die Möglichkeit, euer Können in einem Turnier oder der Gottlieb Challenge unter Beweis zu stellen. Das Turnier ist dabei für lustige Mehrspielermatches gedacht, bei dem mehrere Spieler an einer PSP teilnehmen möchten. Auf Wunsch kann dieser Modus natürlich auch über eine drahtlose Verbindung gespielt werden. Generell können bis zu vier Spieler an einem Turnier teilnehmen, bei dem dann die Flipper nacheinander gespielt werden. Für jeden Tisch werden dann Punkte vergeben, genau wie nach einem Autorennen. Sieger ist am Ende der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl.

Wer gerade niemanden zur Hand hat, der widmet sich einfach der Gottlieb Challenge und spielt alle Tische der Reihe nach durch, wobei jeweils eine bestimmte Punktzahl mit höchstens drei Versuchen erreicht werden muss. Dafür erhaltet ihr dann natürlich auch Punkte, die später im Trainingsmodus eingesetzt werden können. Die Tischreihenfolge ist hierbei jedoch streng linear. Um einen bestimmten Flipper spielen zu können, müsst ihr euch also jedes Mal durch die vorigen Spiele kämpfen.

Gottlieb Pinball Classics
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 25 Mrz 2006 @ 14:10
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