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Grand Theft Auto - Liberty City Stories: Review

  Playstation Portable 

Der Erfolg war gross, als im Jahre 2002 GTA III für die Playstation 2 erschien. Die Medien überhäuften den Titel mit einer Hammerwertung nach der anderen und verfielen allesamt in schier unendliche Lobeshymnen. Nun schreiben wir das Jahr 2005 und das Remake

GTA: Liberty City Stories

versucht einen ähnlich grossen Erfolg zu landen wie das Original. Mit einem kleinen Unterschied: Das Remake erscheint nicht für die betagte PS2, sondern für den Handheld PSP! Ob uns hier demnach ein vollwertiges GTA oder nur eine absolut gekürzte und minimierte Version des Crime-Klassikers geboten wird, verraten wir euch in unserem knallharten Test!

Story

Die Stadt der Freiheit. Liberty City. Drei Jahre ist es her, seit Toni Cipriani von dort verschwinden musste, weil er einen Mord an einem hohen Tier begangen hat. Doch das organisierte Verbrechen rund um den Anführer der Leone-Familie Don Salvatore reizt ihn zu sehr, als dass er dieser Verlockung widerstreben könnte. Also kehrt er zurück in die Welt des Drogenhandels, der Prostitution und der Erpressung und fragt nicht nach dem Warum, sondern führt seine Aufträge mit eisernem Willen aus und arbeitet sich in der Hierarchie der italienischen Gangster-Familie immer weiter nach oben. Dabei stellen sich neben seiner leibeigenen Mutter auch noch andere komische Gestalten in den Weg, doch Toni Cipriani ist ein Mann der Tat und lässt sich von seinem Vorhaben nicht abbringen: Er will wieder ganz oben stehen!

Gameplay

Eines vorweg: Obwohl der Schauplatz bereits bekannt ist, erwarten den Spieler in GTA: Liberty City Stories durchwegs neue Missionen, Charaktere und Zwischensequenzen. Steigen wir also direkt ins Spiel ein: Schon nach wenigen Sekunden fallen die markanten Punkte auf, welche für jedes GTA typisch sind: Eine offene Spielwelt, einige Auftraggeber, welche auf der kleinen Minikarte unten links vom Bildschirm angezeigt werden, jede Menge Passanten und Verkehr und ein extravaganter Held. Nachdem Tonis unausstehlicher Kollege und einer der neuen Auftraggeber Vincenzo Cilli ihm seine Unterkunft gezeigt hat, beginnt die Karriere von unserem etwas wortkargen Gangster. Toni schnappt sich also das nächstbeste Gefährt und braust nun von einem Auftraggeber zum nächsten. In einer lustig bis zynischen Zwischensequenz wird dabei der Auftrag kurz erläutert und danach geht es typischerweise gleich zum Einsatzort. Unter Umständen muss der Spieler auch zunächst eine andere Gefälligkeit erledigen, bevor der richtige Auftrag durchgeführt werden kann. Die Missionen sind dabei sehr vielfältig und weisen ein breites Aufgabenspektrum auf. Von gewöhnlichen Auftragsmorden über Sachzerstörungen bis hin zur Rettung bestimmter wichtiger Personen hat Toni seine Finger überall im Spiel. Besonders cool sind die Rennen, welche auch in einer Mission eingebettet sind und gewonnen werden müssen. Für jeden erledigten Auftrag kriegt Toni natürlich Kohle, schliesslich setzt er jedesmal sein Leben aufs Spiel. Mit der gewonnenen Knete kann er sich neue Waffen beim Händler (Ammu Nation) kaufen, neue Vehikel beim Autohändler erwerben, oder bereits gekaufte (oder geklaute) Autos farblich neu gestalten.

Nutten, Motorräder und jede Menge Action!

Anders als in Vice City oder San Andreas besteht diesmal leider nicht die Möglichkeit, Einrichtungen wie Tanzklubs oder dergleichen zu kaufen und daraus noch mehr Kohle abzuschöpfen. Auch die Möglichkeit seinen Charakter durch ein unausgewogenes Ernährungsverhalten zum fettesten Mensch der Welt zu machen, ist nicht mehr vorhanden. Doch diese Kürzungen, wenn man sie überhaupt so nennen darf (schliesslich reden wir hier von einem Remake von GTA III) fallen überhaupt nicht schwer ins Gewicht. Der Spieler freut sich also umso mehr, dass er zum ersten Mal in Liberty City mit Motorrädern herumfahren kann. Diese Fahrzeuge sind nämlich nicht nur extrem wendig, sondern haben auch einen Affenzahn drauf, besonders wenn gerade Strecken vorherrschen. A propos: Zwar sind die meisten Strassen und Autobahnen genauso gebaut wie in Liberty City auf der PS2, doch hie und da gibt es doch einige Unterschiede in den einzelnen Distrikten zu vermerken. Das Rotlichtviertel ist beispielsweise noch nicht vollkommen ausgereift und auch einige Viertel, wie zum Beispiel Chinatown, wurden für den Handheld nochmals aufpoliert und sehen nun deutlich besser beziehungsweise anders aus, als auf der PS2.

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Can Baris

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Can Baris am 23 Dez 2005 @ 13:57
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