GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

GripShift: Review

  Playstation Portable 

Es gibt Rennsimulationen, Arcade-Racer, die zumindest noch aussehen wie Simulationen, und noch einige diverse Abstufungen. Ein Spiel sticht jedoch auch nach Jahren noch aus der Masse raus: Stunts. Eigentlich erstaunlich, dass sich in so vielen Jahren kaum Entwickler an diese Form der Rennspiele getraut haben. Zuletzt konnte der hervorragende zweite Teil von Trackmania auf dem PC überzeugen. Jetzt bekommt endlich auch die PSP einen Funracer, der selber von sich behauptet, die Genres Stunt-Driving, Puzzle-Lösen und Plattform-Action miteinander zu verbinden. Ob das den Entwicklern wirklich gelungen ist, sagt euch unser Review zu

GripShift

.


Was soll das denn sein?

Wie? Rennspiel plus Puzzlespiel plus Plattform-Action? Das klingt ja wie Need for Speed trifft Lumines trifft Jak und Daxter! Nun, ganz so krass ist die Sache natürlich nicht. Ihr seid stets mit dem Auto unterwegs und dürft den Wagen zu keiner Zeit verlassen. Stattdessen sind die Rennstrecken alles andere als gewöhnliche Strassenkurse. Das Problem fängt bereits damit an, dass sämtliche Areale hoch in der Luft gebaut sind. Fragt jetzt nicht, wieso die sich da oben halten können - es ist eben so. Da die Kurse allerdings keine Begrenzungen haben, macht ihr bei zu ungestümer Fahrweise direkt einen Abflug in die Tiefe und das Spielziel ist verfehlt.

Gut, was ist überhaupt das Ziel? Im Wettkampfmodus, der für die meiste Zeit eure Hauptbeschäftigung sein wird, müsst ihr zum Vorankommen lediglich alle Wegpunkte bis zum Ziel abklappern, bevor das Zeitlimit abgelaufen ist. Das klingt so weit eigentlich ganz einfach, wenn da nicht so viele Gemeinheiten eingebaut wären. Loopings sind dabei eigentlich noch sehr harmlos, denn die können einfach mit Vollgas durchfahren werden. Weitaus schwieriger sind da schon die diversen Sprünge, bei denen ihr wirklich genau zielen müsst, um nicht seitlich abzudriften oder schlicht und ergreifend über das Ziel hinauszuschiessen.

Einfach nur ins Ziel zu kommen wäre aber natürlich viel zu langweilig. Durch die Sonderaufgaben erklären sich dann auch die Puzzle- und Plattformelemente. Wer nämlich brav Bonuspunkte sammeln möchte, um damit diverse Extras freizuschalten, der hat in jedem Abschnitt drei weitere Herausforderungen vor sich. Da wäre als einfachste Steigerung der Streckenrekord. Je nachdem, wie schnell ihr seid, erhaltet ihr eine Medaille in Gold, Silber oder Bronze. Als Zweites könnt ihr irgendwo im Areal das GripShift-Logo aufsammeln. Aber Vorsicht: Einfach Aufsammeln genügt nicht, denn ihr müsst trotzdem noch vor Ablauf der normalen Zeitbegrenzung die Ziellinie überqueren. Dabei ist es vor allem nicht immer leicht, diese Logos zu erreichen. Einige sind sehr gut versteckt und können nur durch waghalsige Sprünge erreicht werden. Die letzte Möglichkeit für Bonuspunkte ist das Sammeln von Sternen. Jeder Kurs hat eine bestimmte Anzahl von Himmelskörpern. Falls ihr es schafft, alle Sterne einzusammeln und dann noch vor Ablauf der Zeit ins Ziel zu kommen, habt ihr auch diese Aufgabe bewältigt.

Zum Glück dürft ihr jedes Areal so oft spielen, wie ihr möchtet. Auch müsst ihr nicht alle Aufgaben auf einmal erledigen. So könnt ihr zunächst einfach das Ziel rechtzeitig erreichen, um schon einmal die nächste Strecke freizuschalten. Wenn das geschafft ist, könnt ihr euch nacheinander den einzelnen Aufgaben widmen. Falls ihr wirklich einmal zum Verrecken gar nicht rechtzeitig das Ziel erreicht, dann könnt ihr einen Freifahrtschein einsetzen. Die Option zum Levelüberspringen kann insgesamt fünfmal eingesetzt werden, damit ihr im Notfall trotzdem mehr vom Spiel sehen könnt. Falls ihr dann später doch noch einen Level schafft, den ihr vorher noch übersprungen habt, dann bekommt ihr den Freiversuch wieder gutgeschrieben. Das Ganze funktioniert also ähnlich wie ein Pfandsystem.

GripShift
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Benjamin Boerner

GripShift


GripShift


GripShift


GripShift


Benjamin Boerner am 28 Nov 2005 @ 16:46
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen