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Hellboy - The Science of Evil: Review

  Playstation Portable 

Wer kennt Hellboy nicht? Bitte mal kurz melden! Ah, doch so viele. Nun gut, ehe wir an dieser Stelle Näheres über Herkunft und Lebenslauf des namensgebenden Helden verraten, sei gesagt, dass mit Hellboy: The Science of Evil pünktlich zum Kinostart des zweiten Hellboy-Filmabenteuers ein passendes Spiel auf dem Markt aufschlägt. Das orientiert sich zwar, Überraschung, nicht an der Handlung des Films, will aber zweifellos auf der Erfolgswelle des recht unterhaltsamen Streifens mitschwimmen. Ob das der PSP-Version gelingt, haben wir in düsteren Gefilden für euch in Erfahrung gebracht.

Ein Männlein steht im Walde...

Wer oder was ist nun also Hellboy? Hellboy ist ein feuerroter Dämon, der während des Naziregimes von Rasputin heraufbeschwört wurde, um für das Böse zu kämpfen. Jeder, der wenigstens den ersten Film gesehen hat oder seine Nase in einen Hellboy-Comic gesteckt hat, weiss jedoch, dass der Schuss nach hinten losging und Hellboy sich auf die Seite der guten Jungs gestellt hat. Der mürrische Dämon ist zwar sicherlich kein Charmebolzen und passt mit langem Mantel, einer dicken Zigarre im Mund und seiner Vorliebe für grosskalibrige Waffen sicherlich nicht in das klassische Bild eines Superhelden, jedoch hat er sich zum Zeichen seiner Verbundenheit gegenüber den Guten seine mächtigen Hörner abgeschmirgelt und sorgt selbst in der aussichtslosesten Situation mit trockener Ironie für einen coolen Spruch.

Hellboy: The Science of Evil orientiert sich, wie schon eingangs erwähnt, nicht am aktuellen Kinoabenteuer um die goldene Armee, sondern kommt mit einer völlig eigenständigen Handlung daher. Oder etwa nicht? Nun, scheinbar spielt ihr in der PSP-Version mehrere Episoden aus dem Leben von Hellboy, landet dabei in unterschiedlichen Ländern sowie Jahren und dürft in nahezu jedem Kapitel unzählige Gegner vermöbeln. Eine echte, zusammenhängende Geschichte konnten wir kaum erkennen, zumal die Kapitel augenscheinlich beinahe noch abrupter aufhören, als sie beginnen.

... ganz still und stumm!

Die Zwischensequenzen, die diese Kapitel einleiten, sind in einer sehr detailarmen Cartoon-Optik gehalten und auch nur marginal animiert - in etwa wie eine der neumodischen, schlecht gezeichneten Zeichentrickserien. Auf die englische Sprachausgabe muss in der tragbaren Version verzichtet werden, stattdessen gibt es eingedeutschte Untertitel. Da es in den Szenen aber keine Lippenbewegungen gibt und auch die Untertitel farblich nicht unterschieden werden, fällt es euch stellenweise schwer, in einem Dialog nachzuvollziehen, wer denn nun eigentlich gerade spricht. Da die Geschichte aber ohnehin quasi nicht-existent ist, fällt dieses Manko am Ende gar nicht mehr so ins Gewicht.

Hellboy - The Science of Evil
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Tobias Kuehnlein

Hellboy---The-Science-of-Evil


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Tobias Kuehnlein am 31 Okt 2008 @ 22:50
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