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Herr der Ringe - Taktiken: Review

  Playstation Portable 

Der Rummel rund um Peter Jacksons neuestes Meisterwerk, King Kong stellt die ebenfalls äusserst erfolgreichen Herr der Ringe-Verfilmungen derzeit ganz schön in den Schatten. Nichtsdestotrotz hat Electronic Arts erst kürzlich erneut ein Spiel zu Jacksons Filmen auf den Markt gebracht, und zwar exklusiv für die PSP. Schliesslich durften sich Besitzer von Sonys kleinem Handheld bisher noch über keinen Titel mit Frodo und Co. freuen. Ob die Premiere gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.


In so gut wie allen Herr der Ringe-Spielen wurde man bisher dazu verdonnert, für die Guten zu kämpfen. Nicht so bei Herr der Ringe: Taktiken. Denn gleich zu Beginn habt ihr die Wahl, ob ihr das Abenteuer lieber auf der Seite der Gefährten oder auf jener von Sauron und seinen Horden bestreiten möchtet. Egal für welche der beiden Parteien ihr euch entscheidet, die Kampagne besteht einzig und allein aus den wichtigsten Kämpfen der Trilogie, die aneinandergereiht die Geschichte von Frodo und seiner Reise zum Schicksalsberg erzählen. Doch selbst wenn diese mit filmreifen Zwischensequenzen verknüpft wurden, hat man immer wieder das Gefühl, dass die Story rein gar nichts mit dem Spielgeschehen zu tun hat. Stirbt beispielsweise einer eurer Helden, ist dieser bei der nächsten Schlacht trotzdem wieder mit dabei. Das ist nicht nur unrealistisch, sondern raubt dem Spiel auch jede Menge der ansonsten äusserst gelungenen Atmosphäre.

Kampfvorbereitungen

Insgesamt sechs Helden stehen euch auf jeder Seite zur Verfügung, von denen allerdings jeweils nur eine bestimmte Anzahl, unterstützt von anderen namenlosen Einheiten, in den Kampf ziehen darf. Welche das sind, ist stets fest vorgegeben und lässt sich auch nicht verändern. Das ist jedoch nicht so schlimm, da nach erfolgreich absolvierten Kämpfen sowieso all eure Recken Erfahrungspunkte erhalten, mit denen sie Stufen aufsteigen und so ihre Fähigkeiten verbessern können. Das ermöglicht es ihnen auch, immer bessere Rüstungen und Waffen zu benutzen, die ihr mit dem hart erkämpften Gold aus gewonnen Schlachten allerdings erst kaufen müsst. Die einzigen Orte wo ihr das tun könnt, sind Shops, die euch jeweils zwischen den einzelnen Kämpfen zur Verfügung stehen. Diese sind zwar ganz übersichtlich, hätten jedoch ruhig etwas liebevoller gestaltet sein dürfen. Mehr als eine Liste mit allen verfügbaren Gegenständen wird euch hier leider nicht geboten.

Auf in den Kampf!

Habt ihr eure Recken dann erst einmal entsprechend ausgerüstet, können die Schlachten endlich beginnen. Ausgetragen werden diese wie bei anderen Runden-Taktik-Spielen auf einer Art Spielbrett, das in viele kleine quadratische Felder unterteilt ist. Ihr könnt euren Einheiten nun wie gewohnt in jeder Runde neue Befehle erteilen, wobei zu beachten ist, dass es bei Herr der Ringe: Taktiken sowohl eine Bewegungs-, als auch eine Angriffsphase gibt. Wie der Name bereits vermuten lässt, könnt ihr euren Einheiten in der Bewegungsphase innerhalb ihrer Reihweite bewegen. Dabei bewegen sich diese jedoch nicht wie gewohnt einzeln, sondern alle miteinander, was teilweise ganz schön nervig ist. Das führt nämlich dazu, dass sich eure Mannen so des Öfteren im Weg stehen und dadurch nicht zu ihrem Ziel gelangen. Ein weitaus grösseres Problem ist jedoch, dass eure Recken einfach stehen bleiben, wenn sie in den Einflussbereich eines Gegners gelangen, was vor allem für Fernkämpfer fatale Folgen haben kann.

Herr der Ringe - Taktiken
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Tim Richter

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Tim Richter am 02 Jan 2006 @ 16:38
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