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Key of Heaven: Review

  Playstation Portable 

Gross ist die Auswahl an Rollenspielen für Sonys PSP bisher wahrlich nicht. Umso erfreulicher, dass Climax Entertainment mit Key of Heaven nun endlich wieder einmal einen Vertreter des Genres auf den Markt gebracht hat. Das klingt ganz vielversprechend. Schliesslich haben die Entwickler ihr Können bereits bei Titeln wie Sudeki oder dem altbekannten Klassiker Shining in the Darkness unter Beweis gestellt. Ob ihnen auch mit Key of Heaven ein ganz grosser Wurf gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.


In Key of Heaven schlüpft ihr in die Rolle des jungen Shinbu, der wegen eines kleinen Missgeschickes von der Kampfkunst-Schule seines Clans verbannt wurde. Nun kann er nie mehr Meister seines Clans werden. Zumindest dachte er das, bis seine ehemalige Schule eines Tages von Kurin-Kriegern überfallen wird, die bis auf die schöne Sui Lin niemanden am Leben lassen. Eure Aufgabe ist es nun, gemeinsam mit ihr die Mörder zu finden und ein für alle Mal auszulöschen. Die Zukunft des Clans liegt also in euren Händen!

Es gibt viel zu tun!

Wie bei Rollenspielen so üblich, gibt es auch in Key of Heaven diverse Aufträge zu erledigen, bei denen ihr meist mit verschiedensten Personen sprechen oder einen ganz bestimmten Gegenstand wiederbeschaffen müsst. Was genau jeweils zu tun ist, könnt ihr im jederzeit aufrufbaren Questlog nachlesen, das zwar ganz übersichtlich gestaltet wurde, jedoch meist nur ziemlich wenig Informationen beinhaltet. Deshalb ist es oft ziemlich schwer, herauszufinden, wo genau man als Nächstes hingehen soll, woran auch die gut gemachte Weltkarte nichts ändert. Hinzu kommt, dass sich die Kameraperspektive nicht verändern lässt, was jedoch nicht nur Nach-, sondern durchaus auch seine Vorteile hat. So müsst ihr euch beispielsweise nicht um die Justierung der Kamera kümmern, was vor allem in hektischen Situationen ganz praktisch ist. Dabei ist jedoch zu bemerken, dass bei grossem Gegneraufkommen die Übersicht schon mal verloren gehen kann. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass ihr Shinbu nicht etwa aus der Third-Person-Perspektive steuert, sondern ihn meist nur von der Seite seht und von einer Bildschirmseite zur anderen bewegt.

Bastelstunde

Während ihr durch die Lande zieht, werdet ihr immer wieder diversen Feinden begegnen, gegen die ihr euch zur Wehr setzen müsst. Diese verhalten sich meist richtig clever und stellen vor allem im späteren Spielverlauf eine echte Herausforderung dar. Nur gut, dass euch diverse Komboattacken zur Verfügung stehen, mit denen ihr eure Feinde nicht nur schnell, sondern auch stilvoll zur Strecke bringen könnt. Das klingt zwar kompliziert, ist es im Grunde genommen jedoch gar nicht. Alles, was ihr wissen müsst, ist, dass es zwei verschiedene Arten von Schriftrollen gibt, mit denen ihr euch eure Kombos selbst zusammenbasteln dürft. Eine davon sind die Bugei-Rollen, die unterschiedlich viele Slots beinhalten, welche mit so genannten Kenpu-Rollen gefüllt werden können. Dabei steht jeder Slot für einen anderen Move, von denen es in Key of Heaven insgesamt 150 verschiedene gibt. Finden könnt ihr die Schriftrollen hauptsächlich bei besiegten Feinden, aber auch in diversen Truhen, die an unterschiedlichsten Orten versteckt sind. Die stärkste Kombo zu basteln ist also alles andere als leicht und dürfte doch einige Zeit in Anspruch nehmen. Das motiviert einen allerdings auch immer wieder zum Weiterspielen.

Key of Heaven
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Tim Richter

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Tim Richter am 06 Feb 2006 @ 14:42
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