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King Kong: Review

  Playstation Portable 

Peter Jackson hat sich mit seinem Film King Kong einen Jugendtraum erfüllt. Mit über 200 Millionen Dollar ist der Film zwar verdammt teuer geworden, doch das war Peter die Sache wert. Bei den exorbitanten Produktionskosten ist es auch nicht verwunderlich, dass mit Merchandising noch möglichst viel dazuverdient werden soll. Auf den grossen Konsolen konnte die Versoftung des Films bereits gute Noten einfahren, trotz einer sehr kurzen Spieldauer. Wie sich

Peter Jackson's King Kong

auf der Playstation Portable präsentiert, erfahrt ihr in unserem Test.


King wer?

Der monströse Riesenaffe wurde bereits mehrfach verfilmt und obwohl immer die berühmte Szene auf dem Hochhaus dabei ist, wurden doch einige Details immer wieder verändert. Im Original von 1933 kletterte King Kong beispielsweise auf das Empire State Building, da dies zu seiner Zeit das grösste Gebäude war. In den Remakes galt es dann meistens, das World Trade Center hinaufzuklettern. Was viele Fans jedoch freuen dürfte, ist dass sich Peter Jackson an das äusserst beliebte Original gehalten hat. Hier musste Kong noch gegen wilde Dinosaurier und andere böse Viecher antreten, die sich auf Skull Island rumtrieben.

Alles beginnt, als der von seinem neuen Film besessene Regisseur Carl Denham seine Filmcrew mit zweifelhaften Mitteln auf ein Schiff bugsiert, um irgendwie die letzte noch unerforschte Insel zu finden - Skull Island. Mit an Bord sind auch der Drehbuchautor Jack Driscoll und die wunderschöne Ann Darrow, die Hauptdarstellerin des Films. Trotz einer turbulenten Fahrt und einem eigentlich eingeplanten Kurswechsel, landet die Crew dann doch unsanft auf diesem gruseligen Stück Land. Auffallend ist vor allem, dass eine riesige Mauer quer durch Landschaft verläuft. Als sich das Filmteam dann jedoch auf den Weg über Insel macht, überschlagen sich die Ereignisse: Ann wird entführt und Jack muss gefesselt mit ansehen, wie die Schönheit von einem gigantischen Affen entführt wird.

Soviel zur Einleitung und einem der Kritikpunkte des Spiels: Ihr bekommt leider nicht viel von der eigentlichen Vorgeschichte mit. Diese Einleitung soll euch ein wenig helfen, um die Hintergründe des Spiels zu verstehen. Die PSP-Version setzt leider erst an, als die Crew mit ihrem Schiff strandet und mit Ruderbooten anlegt.

Jack gegen Kong

Als Spieler schlüpft ihr abwechselnd in die Rollen von Jack und King Kong, wobei sich beide Charaktere vollkommen unterschiedlich spielen. Als Jack seid ihr in der Ego-Perspektive unterwegs und erlebt das Spielgeschehen hautnah, als wärt ihr mittendrin. Dabei wurde auf übliche Einblendungen von Lebensenergie oder Munition komplett verzichtet. Den Stand der Geschosse gibt euer Charakter verbal durch: "Muss bald nachladen" oder "Noch ein Reservemagazin". Falls ihr verwundet werdet, nimmt das Bild einen roten Farbton an. Je intensiver das Rot, desto näher steht ihr vor dem virtuellen Ableben. Lediglich die nicht vorhandene Munitionsanzeige ist dabei etwas gewöhnungsbedürftig. Besonders natürlich für Spieler, die sonst bei Shootern stets ein Auge auf den aktuellen Vorrat haben. Nach einer Weile habt ihr euch jedoch an den Umstand gewöhnt und könnt etwas unbesorgter durch die Landschaften streifen.

Die Levels sind dabei alles andere als streng linear. Zwar habt ihr einen gut erkennbaren Weg, doch immer wieder müsst ihr erst bestimmte Areale abklappern, bis ihr schliesslich weitergehen könnt. Leider beschränken sich solche Suchereien lediglich auf Dinge wie "Finde den richtigen Schalter" oder "Such ein Feuer, um etwas in Brand zu setzen". Viel Abwechslung dürft ihr diesbezüglich also nicht erwarten. Immerhin halten euch diese Aufgaben auf Trab und sorgen dafür, dass ihr die Areale nicht gleich in fünf Minuten durchquert habt.

Als Gegner müssen hier vor allem Venatosaurier (so etwas wie Raptoren), Mega-Tausendfüssler und Riesenkrabben herhalten. Um eure ohnehin sehr spärlich verteilte Munition nicht unnötig zu verschwenden, solltet ihr möglichst oft auf herumliegende Speere und Knochenstücke zurückgreifen. Diese könnt ihr sogar in Brand setzen und dann äusserst effektiv auf eure Feinde werfen.

King Kong
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Benjamin Boerner

King-Kong


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Benjamin Boerner am 22 Dez 2005 @ 17:53
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