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Kingdom Hearts - Birth by Sleep: Review

  Playstation Portable 

Die Rollenspielserie Kingdom Hearts bekommt mit Birth by Sleep eine PSP-Episode spendiert, die an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen soll. Mit Erfolg?

Obwohl bisher gar nicht mal soooo viele Spiele der Kingdom Hearts-Serie erschienen sind, kommt man stellenweise doch etwas ins Schleudern, wenn man versucht, die einzelnen Geschichten chronologisch sauber zu ordnen. Um diese geringfügige Verwirrung perfekt zu machen, bildet der PSP-Ableger Birth by Sleep auch keine Weiterführung der Handlung, sondern ist vielmehr als eine Art Epilog zu den beiden ersten Spielen zu betrachten.

Dennoch gibt es einige Parallelen. Abermals dreht sich alles um die sogenannten Schlüsselschwertmeister, deren Kampf gegen das Böse und die damit verbundene Verantwortung. Diesmal verteilt sich die Handlung jedoch auf insgesamt drei Charaktere: Aqua, Terra und Ventus. Die Besonderheit dabei ist, dass jeder der drei Akteure einem eigenen Handlungsfaden folgt und die Ereignisse - zumindest grösstenteils - aus einer anderen Perspektive erlebt. Nur wer das Spiel quasi drei Mal durchspielt, wird alle Facetten der Geschichte kennenlernen - das erhöht den Wiederspielwert. Ansonsten wollen wir an dieser Stelle nicht näher auf die Handlung von Birth by Sleep eingehen. Nur so viel sei gesagt: Die Inszenierung ist gelungen, die Charakterzeichung ist Square Enix-typisch tiefgründiger als bei der Konkurrenz, und auch die Atmosphäre passt. Und natürlich trefft ihr wieder auf zahlreiche Figuren aus dem Disney-Universum, wobei sich das Ensemble diesmal aus der älteren Generation der Zeichentrickfilme zusammensetzt. Doof ist nur, dass einige Passagen mit allen drei Charakteren besucht werden müssen, so dass sich stellenweise eine Art Ermüdungserscheinung breitmacht.



Kingdom Hearts - Birth by Sleep Bild

Immer feste drauf

Doch wenden wir uns jetzt lieber dem eigentlichen Spielgeschehen zu, das sich im Vergleich zu den Vorgängern nicht grossartig verändert hat. Ihr zieht weiterhin durch eine grosse Fantasy-Welt, die diesmal jedoch deutlich linearer aufgebaut ist, als bisher gewohnt. Das ist wohl dem Umstand der dreigeteilten Handlung geschuldet und eigentlich nicht schlimm. Allerdings gibt es insgesamt auch sehr viel weniger Nebenaufgaben, die euch abseits des Hauptpfades erwarten. Einige von euch werden dies eventuell begrüssen, andere hingegen werden das daraus resultierende Minus an Abwechslung eher kritisieren. Fakt ist: Trotz der wenigen Nebenschauplätze kommt kaum Langeweile auf, alle drei Erzählstränge sind faszinierend erzählt und haben einiges zu bieten. Vor allem das Sammeln von Erfahrungspunkten und der damit verbundene Aufstieg der Charaktere samt dessen Attributen bildet eine unglaublich starke Antriebsfeder der Motivation. Zudem könnt ihr euch sogenannte Decks mit bestimmten Fähigkeiten und Zaubern erstellen, um diese je nach Situation einsetzen zu können.

Sei es drum, im Vordergrund stehen nach wie vor die dynamisch inszenierten Kämpfe, die auch auf der PSP gut von der Hand gehen. Neben einfachen Attacken könnt ihr besonders durchschlagskräftige Komboattacken starten. Zwei Besonderheiten gibt es bei den Scharmützeln. Einerseits könnt ihr mithilfe von mehrfach aneinandergereihten Kombos eine Art Wutzustand erreichen, der euch noch mehr Angriffskraft verleiht. Zudem könnt ihr euch per D-Link mit den anderen Helden beziehungsweise den Disney-Charakteren verbinden und somit Magiefähigkeiten einsetzen. Diese Vielzahl an Aktionsmöglichkeiten verleiht den Kämpfen eine gewisse taktische Tiefe, die so schnell keine Langeweile aufkommen lässt. Und das trotz der Tatsache, dass das Monsterdesign insgesamt nicht allzu abwechslungsreich ausgefallen ist.

Kingdom Hearts - Birth by Sleep
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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 28 Sep 2010 @ 08:27
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