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Lemmings: Review

  Playstation Portable 

Lemminge sind klein, haben grüne Haare, sind strohdumm und stürzen sich regelmässig gemeinsam in den Tod. Sehen wir von den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den kleinen Tierchen einmal ab, dann ist genau diese Aussage seit 1990 unter Videospielern die Definition eines Lemmings. In genau diesem Jahr erschien das erste einer ganzen Reihe von Videospielen zu dem chaotischen Haufen, der ständig vor dem sicheren Tod gerettet werden musste. Gut sechzehn Jahre später ist es nun soweit,

Lemmings

erobert die Playstation Portable.


Die Natur der Lemminge

Im realen Leben steht mittlerweile wohl fest, dass Lemminge in Wirklichkeit gar nicht so blöde sind und sich auch nicht immer wieder in den Massenselbstmord stürzen. Während die Wissenschaft also bereits ein Stück weiter gekommen ist, bleiben wir Gamer lieber bei den alten Vorurteilen und kümmern uns um unsere kleinen Dummerchen. Falls ihr jedoch nicht zu den Kennern der Reihe gehört, hier eine kurze Einleitung: Die Lemminge im Spiel sind kleine und niedliche Wesen, die aus einer Falltür herausfallen und zu einem Ziel gebracht werden wollen. Dummerweise sind die kleinen Tierchen von sich aus nur in der Lage, einfach geradeaus zu gehen und am nächsten Hindernis umzudrehen. Im schlimmsten Fall gibt es nur leider kein Hindernis, so dass die Lemminge einfach auf irgendeine niederträchtige Art und Weise draufgehen. Sei es nun ein Abgrund oder eine per Schalter ausgelöste Stampfmaschine.

Eure Aufgabe besteht also darin, einen bestimmten Prozentsatz von Lemmingen sicher ins Ziel zu geleiten. Das ist jedoch einfacher gesagt als getan, denn die Levels haben etliche Hindernisse zu bieten. Tiefe Abgründe sind zum Beispiel schlecht, denn bekanntlich ist nicht der Sturz das tödlich, sondern die Landung. Für solche Fälle empfiehlt es sich dann, euren Schützlingen einen Fallschirm, oder besser gesagt einen Regenschirm, mit auf den Weg zu geben. Natürlich sind auch viele andere Manöver wieder mit dabei: Kletter-Lemminge können Mauern hinaufklettern, Blocker-Lemminge sorgen dafür, dass niemand in die falsche Richtung läuft, Konstrukteure bauen Treppen und auch zum Buddeln wird wieder einiges geboten.

Der Klassiker auf der PSP

Die freudige Nachricht zuerst: Lemmings hat den Sprung auf die Playstation Portable mit Bravour genommen. Zunächst einmal können mehrere Spieler ein Profil anlegen, damit zum Beispiel jeder Kumpel oder jedes Familienmitglied selber seine Fortschritte dokumentieren kann. Der Menüpunkt "Start" klingt ein wenig so, als würde jetzt eine simple Reihe von Levels abgehakt, doch ganz so linear ist das Spiel zum Glück nicht geworden. Viel wichtiger ist erst einmal die Auswahl, ob ihr euch an originale Schauplätze aus den alten Teilen heranwagen wollt, oder ob es neue Speziallevel sein dürfen. Während es von letzteren insgesamt 36 gibt, findet ihr satte 120 Klassiker aus den Vorgängern. Wobei die Zahl hier zugegeben ein wenig nach unten korrigiert werden muss, denn einige der Abschnitte kommen öfters vor und unterscheiden sich nur in der Anzahl der Lemminge. Um euch den Einstieg zu erleichtern, sind die Klassiker in die vier Kategorien Spassig, Knifflig, Stressig und Chaos unterteilt. Ihr könnt euch also je nach Lust und Laune aussuchen, wie schwer es denn werden darf. Eine kleine Minivorschau zeigt euch schliesslich, wie das aktuell ausgewählte Areal aussehen wird, während eine blaue Schleife bedeutet, dass ihr hier bereits erfolgreich am Werk wart.

Lemmings
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 25 Feb 2006 @ 13:54
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