GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

LocoRoco: Review

  Playstation Portable 

Innovative Spielideen sind derzeit schwer zu finden. Zu viele Vertriebe und Hersteller beschäftigen sich damit, bereits etablierte Serien immer weiter auszubauen. Das sorgt in einigen Fällen zwar auch für grandiose Spiele, doch überraschende Titel, die sich zu wahren Klassikern entwickeln könnten, bleiben dadurch aus. Nun hat sich Sony mal wieder einen Ruck gegeben und versucht mit

LocoRoco

frischen Wind und spritzige Ideen auf die Playstation Portable zu zaubern.

Alles könnte so schön sein

Den LocoRocos geht es wirklich gut. Zwar haben sie einen deutlich anderen Lebensstandard als wir, denn von HighTech und Beziehungsstress ist weit und breit nichts zu sehen, doch genau diese friedfertige Art sorgt für ein ruhiges und entspanntes Leben. Eigentlich verbringen sie die meiste Zeit damit, irgendwelche Lieder zu singen und Pflanzen beim Wachsen zu helfen. Das ganze Ökosystem schwebt in absolutem Einklang. Da versteht es sich schon von selbst, dass die Locos nicht hier bei uns auf der Erde wohnen. Nein, die kuscheligen Kollegen wohnen weit weg von uns. So weit, dass sie eigentlich niemals jemand hätte finden sollen. Die kleinen runden Kerlchen sind einfach viel zu knuddelig, um sie irgendwie stören zu wollen.

Aber da so eine "Friede-Freude-Eierkuchen"-Simulation ziemlich langweilig wäre, hat sich Sony etwas Gemeines einfallen lassen: Eines Tages tauchen plötzlich die bösen Mojya auf. Diese gemeinen, dunklen Allesfresser haben es auf die Locos abgesehen und futtern jeden auf, der ihnen in die Quere kommt. Niemand ist vor ihnen sicher und so bricht das Chaos aus. Zum Glück lassen sich der Planet und die Locos nicht so leicht unterkriegen, so dass kurz vor dem bitteren Ende doch noch zurückgeschlagen wird. So zeigt es zumindest das Intro, denn danach gibt es keine wirkliche Geschichtenerzählung mehr.

Völlig von der Rolle

Wie können sich denn nun so friedfertige, kleine und runde Wesen wehren? Nun, ehrlich gesagt bekommen die Locos kräftige Unterstützung vom Planeten selber, denn dieser kann durch entsprechende Rotation die Locos beeinflussen. Auch wenn es komisch klingt, doch ihr steuert tatsächlich nicht direkt die kleinen Knuddelwesen, sondern die Welt um sie herum. Dabei benötigt ihr insgesamt gerade einmal drei Tasten. So könnt ihr mit der L- und R-Taste den Untergrund nach links oder rechts neigen. Drückt ihr beide gleichzeitig, stösst der Planet die Locos nach oben. Was zunächst noch sehr gewöhnungsbedürftig klingt, geht schnell in Mark und Bein über. Nach wenigen Minuten könnt ihr die Spielfigur mühelos in die gewünschte Richtung lenken.

Passender Weise sind die Levels komplett in 2D gehalten. Ihr könnt also nur nach links oder rechts rollen und nach oben springen. Doch trotz der 2D-Optik sehen die Bereiche allesamt sehr schön aus. Der Stil passt perfekt zum Spielinhalt. Überall wachsen Blumen, es gibt Wasserfälle, Berge, Bäume und noch vieles mehr. Ganz besonders wichtig sind dabei bestimmte Pflanzen, deren Früchte von den LocoRocos gegessen werden können. Einmal verschluckt, wird eure Figur auf einmal grösser und das Abenteuer geht weiter.

LocoRoco
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Benjamin Boerner

LocoRoco


LocoRoco


LocoRoco


LocoRoco


Benjamin Boerner am 15 Jul 2006 @ 20:57
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen