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Marvel Super Hero Squad: Review

  Playstation Portable 

Superhelden sind beliebt. THQ versucht es in Marvel Superhero Squad gleich mit einer Truppe von Helden. Unter anderem stürzen wir uns hier mit Wolverine, Hulk und Ironman in die Schlacht. Ob's Spass macht, lest ihr hier.

Mini-Strumpfhosenträger

Dr. Doom ist zurück! Er will das Unendlichkeitsschwert zurück haben, das seit dem Kampf mit Ironman in Fraktalen quer in Super Hero City verstreut liegt. Zusammen mit Superschurken wie Magneto, Abomination und Mole Man fallen sie nun in der Heldenstadt ein. Klar, dass die guten Marvel-Helden da nicht Däumchen drehen. Ms. Marvel von S.H.I.E.L.D. führt das neu gegründete
Superhero Squad an. Mit dabei sind Grössen wie Ironman, Hulk und Wolverine. Und dann kann es auch schon losgehen. Im Abenteuer-Modus übernehmen wir zwei der Superhelden und prügeln uns im niedlichen Comiclook durch die Levels. Man zieht im Spiel immer zu zweit los und kann per Steuerkreuz jederzeit zwischen den Helden wechseln. Ein Koopmodus für einen zweiten menschlichen Spieler haben wir in der PSP-Version leider nicht.

Wer möchte, kann sich danach auch noch im Kampfmodus austoben. Dort können wir auch Superschurken wählen, um mit diesen gegen die Superhelden in Arenen anzutreten. Alles schön in einfacher Beat 'em Up Manier, nur, dass es hier um Punkte geht. Denn stirbt ein Charakter, so spawnt er fast sofort wieder, jedoch hat der Gegner einen Punkt gutgeschrieben bekommen.

Letztes Jahrhundert

Die kindgerecht Comicgrafik sieht zwar recht hübsch aus, aber man vermisst dann doch ein etwas detailreicheres Leveldesign. Die Levels, die sich kaum verändern, sind fast schon steril, sodass kaum Freude aufkommt. Die Helden an sich sehen aber recht cool aus, auch wenn dieser niedliche Stil nicht jedermanns Sache sein wird. Das Gameplay ist ähnlich schlicht gehalten. Man hat einen Nah- und einen Fernkampfangriff, sowie natürlich das Hüpfen. So müssen wir im Spiel meist nur durch die Levels rennen und Gegner und ihre Ausrüstung vertrimmen. Anspruchsvoll ist das nicht. Was in Spielen im 21. Jahrhundert einfach nicht mehr vorkommen sollte, sind durchsichtige Levelbegrenzungen. In Superhero Squad wurden wir gleich im ersten Level mit so etwas konfrontiert: Das Ende des Levels ist ein Durchgang in eine Basis. Jedoch laufen wir gegen eine transparente Wand, bis wir jeden einzelnen Gegner im Level erledigt haben. Dann lichtet sich durch Zauberhand der durchsichtige Betonvorhang. Sehr hässliches Detail.

Kampf den Kamerawinkeln

In Superhero Squad wird der Spieler nicht mit nur mit allerlei Gegnern und Superschurken zu kämpfen haben, sondern vor allem mit den besch...eidenen Kameraeinstellungen. Man kann diese nicht manuell justieren und ist so dem Programm hilflos ausgeliefert. Und hilflos wirkt das Spiel auch, wenn es um den Kamerawinkel geht. Viel zu oft schwenkt die Kamera selbstständig so um, dass wir rein gar nichts mehr vom Level und den anrückenden Gegnern sehen. Es passierte sogar, dass sich die Kamera nicht für eine Position entscheiden kann und schnell hin und her sprang, sodass wir gar nichts mehr mitbekamen vom Spielgeschehen. Spätestens hier mussten wir uns zwingen, das Spiel für unseren Bericht weiter zu spielen.

Marvel Super Hero Squad
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Stefan Vogel

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Stefan Vogel am 04 Jan 2010 @ 09:16
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