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Medal of Honor - Heroes: Review

  Playstation Portable 

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die berühmte und geliebte Medal of Honor-Serie ihren Einstand auf der mobilen Playstation feiern würde. Nun ist es soweit: Mit

Medal of Honor Heroes

gibt das Weltkriegsszenario sein Debüt auf den Handhelds und versucht den Genrethron zu besteigen. Ein müder Abklatsch bereits bekannter PS2-Ableger? Oder ein neuer, innovativer Ego-Shooter? Wir liefern euch die Antwort!

Story

Europa in den 1940er Jahren. Der Zweite Weltkrieg verwüstet ganze Städte, löscht unschuldige Leben aus und führt zu verbitterten Kämpfen zwischen etlichen Soldaten. Mittendrin seid ihr - in der Rolle von drei verschiedenen Helden, welche allesamt aus der Medal of Honor-Serie bekannt sein sollten. In den ersten Einsätzen schlüpft ihr in die Rolle von Sergeant John Baker, wobei die Missionen in Italien stattfinden. Nach fünf Missionen wechselt dann der Schauplatz und ihr findet euch in der Rolle von Leutnant Jimmy Patterson in den Niederlanden wieder. Erneut wechselt der Schauplatz nach fünf Einsätzen und ihr schlüpft letztendlich in die Rolle von Leutnant William Holt und müsst die braune Armee in Belgien zurückdrängen.

Ein Kritikpunkt bei dieser Aufteilung liegt klar auf der Hand: Die Identifikation mit der virtuellen Spielfigur fällt deutlich schwerer, da bereits nach einer Stunde Spielzeit der Hauptcharakter bereits wechselt. Immerhin werden die einzelnen Schauplätze mit authentischen Filmschnipseln vorgestellt, was die Atmosphäre deutlich verdichtet. Das Briefing wird euch wiederum mit biederen Bildschirmtexten präsentiert.

Das Steuerungsproblem

Bevor wir zur grundlegenden Spielmechanik kommen, einige kurze Worte zur Steuerung. Da Ego-Shooter klassischerweise auf der Konsole mit zwei Analog-Sticks gesteuert werden, taucht bei der PSP unweigerlich ein Problem auf, da der Handheld nur einen solchen Analog-Stick besitzt. Dieser Missstand wurde mit einer eleganten Lösung umgangen: Der Analog-Stick dient zur Bewegung der Spielfigur und die Dreiecks-, Vierecks-, Kreis- und X-Taste übernehmen die Funktion des zweiten Analog-Sticks. Im Klartext bedeutet dies, dass ihr beispielsweise mit der X-Taste nach unten und mit der Dreiecks-Taste nach oben schauen könnt. Die restlichen Funktionen wie Nachladen, Ducken, Waffen wechseln und Medikit benutzen werden mit dem digitalen Steuerkreuz ausgeführt. Zu Beginn gestaltet sich diese Steuerungsweise als sehr gewöhnungsbedürftig, doch spätestens nach einer halben Stunde Spielzeit funktioniert das Zielen relativ gut. Trotzdem können plötzlich auftauchende Gegner die Lebensleiste arg schmälern, da die Justierung recht lange dauert. Doch auch dieses Problem fällt letztendlich nicht schwer ins Gewicht, da die KI nicht gerade als gut bezeichnet werden kann. Teilweise stehen die Gegner nämlich vor eurer Nase und scheinen entweder taub oder blind zu sein - auf alle Fälle schiessen sie nicht auf euch, sondern gewähren euch den ersten, tödlichen Schuss.

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Can Baris

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Can Baris am 26 Dez 2006 @ 18:49
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