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MediEvil - Resurrection: Review

  Playstation Portable 

Habt ihr euch schon einmal gefragt, was an berühmten Legenden wohl wirklich dran ist? Gab es diese wagemutigen und knallharten Helden früher einmal oder sind das alles nur Hirngespinste? Was wäre zum Beispiel, wenn der gefeierte Beschützer in Wirklichkeit in vorderster Front kämpfen wollte, dann jedoch vom ersten Pfeil getroffen und getötet wurde? Zu diesem Thema gibt es einen wahren Experten: Sir Daniel Fortesque, der Held aus

MediEvil - Resurrection

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Ein untoter Toter

Es war einmal eine tosende Schlacht in den Landen von Gallowmere. Der legendäre Sir Daniel Fortesque kämpfte in vorderster Front gegen den finsteren Zauberer Zarok und streckte ihn nieder, kurz bevor er selber das Zeitliche segnete. So lautet zumindest die offizielle Geschichte von Dan, dem Hauptcharakter dieses Spiels. In Wirklichkeit war leider alles ein wenig anders. Der gute Daniel wurde bereits vom ersten Pfeil mitten ins Auge getroffen und segnete kurz darauf das Zeitliche. Zarok wurde dennoch besiegt und eine neue Legende war geboren.

Doch natürlich kommt mal wieder alles anders, als man denkt. Was wäre die Welt der Videospiele, wenn finstere Schurken und teuflische Bösewichte nicht mehr zurückkehren würden? An genau diesem Grundsatz hält sich auch Zarok und schickt sich an, rund einhundert Jahre nach der Niederlage seine alten Pläne weiterzuverfolgen. Da trifft es sich gut, dass der Zauberer gerne an Untoten herumexperimentiert. So geschieht es eines Tages, dass sich die Toten aus ihren Gräbern erheben und damit beginnen, Gallowmere unsicher zu machen.

Was der gute Mann jedoch nicht berücksichtigt hatte war die Leiche von Daniel, welcher durch das dunkle Ritual ebenfalls wieder zum Leben erweckt wird. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass selbst gefeierte Legenden nach einhundert Jahren unter der Erde nicht mehr sonderlich fit aussehen. In Daniels linkem Auge steckt noch immer die Spitze des Pfeils, der Unterkiefer fehlt und an Haut ist ohnehin schon lange nicht mehr zu denken. Noch dazu haust in seiner leeren Augenhöhle, wenn wir von dem Pfeil mal absehen, ein kleiner Dschin namens El-Zalam. Dieser kleine Spassvogel samt Dialekt gibt euch im Spiel immer mal wieder einige Tipps und Hinweise, was als Nächstes zu tun sein könnte.

Natürlich können aus der eigenen Gruft heraus keine Welten gerettet werden, also muss sich Sir Daniel Fortesque zurück unter die Lebenden mischen, um Zarok endgültig aufzuhalten. Leider wird der gute Dan nicht immer wirklich ernst genommen, was durch das gesamte Spiel hindurch für einige Lacher gut ist. Da Daniel keinen Unterkiefer besitzt, fällt auch das Sprechen sehr schwer. Im Endeffekt bekommt ihr also nur ein dumpfes Gemurmel zu hören, was mit Untertiteln belegt wurde. Aber keine Panik! Das ist kein Trick, um schwierige Synchronisationsarbeiten zu ersparen. Alle anderen Charaktere im Spiel haben eine glasklare Sprachausgabe und schwatzen euch ordentlich die Ohren voll. Zur Wahl stehen dabei sogar ganze fünf Sprachen, so dass Fans von Originalversionen getrost zur englischen Sprachausgabe wechseln dürfen.

MediEvil - Resurrection
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 02 Sep 2005 @ 18:09
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