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Mercury Meltdown: Review

  Playstation Portable 

Archer McLeans Mercury liess uns vor einem Jahr sowohl begeistert und frustriert dreinblicken. Die interessante Spielidee, die präzise Steuerung und die vielenkreativen Levelideen überzeugten. Doch der happige Schwierigkeitsgrad und der nicht erwähnenswerte Multiplayermodus zogen die Wertung auf ein lediglich gutes Niveau herunter. Diesmal will uns das Quecksilber in Mercury Meltdown deutlich länger an die PlayStation Portable fesseln.

Gleich der erste kleine Schock überkommt Kenner des ersten Mercury Spiels beim Betrachten der optischen Aufmachung der Levels. In Cellshading-Comic-Look präsentiert, ist das Spielerlebnis augenscheinlich gänzlich anders. Aber denkste. Beim Gameplay hat sich gar nicht so viel verändert, wie man meinen könnte. Erneut gilt es, Quecksilbertropfen durch verschiedene Umgebungen zu bewegen, ohne zuviel von der Substanz zu verlieren. Fallen, bodenlose Abgründe und verschiedenste Schalter sind dabei als Hindernisse im Wege. Richtig fies wird es, wenn ihr euer Quecksilber teilen müsst, die verschiedenen entstandenen Tropfen einfärben und anschliessend mischen müsst.

Gelegentlich öffnet ihr mit den farblich verschiedenen Teiltropfen auch Türen per Schalterbetätigung und lasst die Gesamtmenge später wieder zusammenfliessen, um auf dem Zielpunkt eine optimale Menge des Quecksilbers zu haben. Denn weniger Substanz bedeutet Punktabzüge. Ähnlich der Kugel-Simulation "Ballance" könnt ihr dem Quecksilber nun verschiedene Aggregatzustände verpassen und so die physikalischen Möglichkeiten gänzlich anders ausnutzen. Mal kühlt ihr es und lasst es dann langsamer fliessen, mal erhitzt ihr das Metall und schon fliesst die silberne Brühe erheblich fixer dahin. Das macht Spass und vor allem auch spielerisch Sinn, wenn bestimmte Abschnitte mit Zeitvorgaben versehen wurden.

Mercury Meltdown
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Markus Grunow

Markus Grunow am 07 Dez 2006 @ 21:34
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