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Mercury: Review

  Playstation Portable 

Das Genre Puzzle: Ach, welch schlimme Stunden musste ich schon in meiner Redakteurslaufbahn erleiden. Wie viele billige Sharewarespiele habe ich über mich ergehen lassen müssen, nur weil ich mich stets freiwillig melde, wenn es heisst: "Achtung: Tester für Geschicklichkeitsspiel gesucht!". Doch hin und wieder blitzt eine waschechte Perle im trüben Wasser der Spielspassmeere auf und ich darf mich freuen, mich für dieses Genre zu interessieren. Im Falle von Archer MacLean´s Mercury für die PlayStation Portable. Ein Spiel, welches mich dazu gebracht hat, so manche Mittagspause im Büro zu überziehen.

Als Stahlfachmann kenne ich mich mit der Erschmelzung von Stahlsorten bestens aus. Unser Chefredakteur meinte, dass Quecksilber ja als Metall demnach optimal für mich geeignet sei und liess mich auf die silbrig glänzende Flüssigkeit los. Dabei habe ich ihm noch gar nicht sagen können, dass Quecksilber in Stahlsorten nun wirklich nichts zu suchen hat. Aber egal, Hauptsache ich kann dieses Spiel testen, denn alleine die Grundidee konnte mich bereits begeistern. Als Hauptfigur - wenn wir es mal so nennen wollen - agiert ein dicker Tropfen des flüssigen Metalls. Doch ihr übernehmt im eigentlichen Sinn nicht die Steuerung des Metalls, sondern vielmehr der Ebene, auf der sich das Metall befindet. Ihr kippt die Umgebungen um das Metall herum und lasst die Schwerkraft wirken.

Somit hinkt der Vergleich mit Klassikern wie den Kugelrollsimulationen Marble Madness oder der Neuauflage Ballance ein wenig. Und ist doch so treffend, denn der Levelaufbau und die Spielziele als solche sind sich enorm ähnlich: Es gilt, mit dem "Spielgerät" Endzonen zu erreichen und bestimmte Aufgaben dabei zu lösen. Anfangs blubbert ihr noch recht gemütlich an einfachen Hindernissen vorbei und wundert euch über den lächerlich wirkenden Schwierigkeitsgrad. Die ersten Abschnitte sind im Sekundentakt absolviert. Glücklicherweise sind die Ladezeiten dabei angenehm erträglich. Doch bereits kurz nach dem einfachen Tutorial zieht der Schwierigkeitsgrad dramatisch an. Förderbänder, Türen, bewegliche Plattformen, Teleporter, Stampfer, Falltüren, notwendige Farbveränderungen in Kombinationen und veränderte Gravitation sind dabei nur der Anfang aller Probleme und Denkaufgaben. Hin und wieder stören euch auch noch Gegner, die euch nach dem silbrigen Leben trachten. Und als wäre dies alles nicht schon genug, müsst ihr dann auch noch darauf achten, dass euch die Zeit nicht ausgeht und ihr genug der metallenen Flüssigkeit ins Ziel rettet. Ein entsprechender Balken auf der linken Seite verrät euch, wie viel Quecksilber ihr unterwegs an Levelrändern oder Fallen verlieren dürft. Kleckert zu viel Substanz über den Plattformrand, heisst es: Level verloren: Game over! Dann dürft ihr diesen Abschnitt wieder von vorne beginnen.

Mercury
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 26 Sep 2005 @ 18:33
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