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Miami Vice - The Game: Review

  Playstation Portable 

Bald werden die Helden einer der berühmtesten Serien der Achtziger Jahre über die Kinoleinwände Europas rennen. James "Sonny" Crockett und Ricardo "Rico" Tubbs, gespielt von Colin Farell und Jamie Fox, zerschlagen Drogenkartelle, lassen Bosse auffliegen und beschlagnahmen Lieferungen. Vivendi Games bringt passend zum Filmstart die Versoftung "Miami Vice - The Game" exklusiv für die PSP auf den Markt. Nun könnt ihr eigenhändig den Verbrechern im sonnigen Miami das Handwerk legen.

Spitzel und Drogenbosse

In der Einführungsszene werdet ihr erst einmal auf eure erste Mission vorbereitet. Danach bleibt nur noch die Entscheidung, ob ihr in der Haut von Tubbs oder Crockett spielen möchtet, wobei die Wahl spielerisch keinen Unterschied macht. Schon könnt ihr euch auf den Weg machen, um den bösen Jungs das Handwerk zu legen. Darum geht es eigentlich im ganzen Spiel: Von verschiedenen Spitzeln erhaltet ihr wichtige Informationen über das Wann und Wo einer neuen Lieferung, oder den Aufenthaltsort eines kolumbianischen Drogenbarons. So schiesst ihr euch durch Lagerhäuser, Nachtclubs oder Hotels, legt jeden um, der euch in die Quere kommt und sammelt dabei Drogen, Waffen und Medipacks ein.

Der erste Level beziehungsweise die erste Mission dient zugleich als Tutorial. Schritt für Schritt werdet ihr in die Handhabung eures Polizisten eingeführt, lernt zu zielen, zu schiessen und euch zu verstecken. Die Steuerung sitzt ziemlich schnell, da sie sehr logisch aufgebaut ist. Dank eines integrierten Laserpointers lassen sich auch gezielte Kopfschüsse tätigen, doch muss man dabei auf die Atmung des Cops achten, da sich dadurch auch der ruhig gehaltene rote Punkt verschiebt, was an sich sehr realistisch wirkt.

Was die Story angeht, hat "Miami Vice - The Game" leider wenig zu bieten. Die Levels unterscheiden sich kaum voneinander. Ob ihr nun aus einem Hotel fliehen, die Drogenlabore zerstören oder einen grösseren Fisch festnehmen müsst, das Vorgehen bleibt stets dasselbe. Die Missionen sind sehr linear gestaltet und lassen euch kaum Freiraum. Drogen und Flash-Rams (hierzu später mehr) sind praktisch gar nicht versteckt und so könnt ihr einfach den vorgezeichneten Weg gehen und dabei eine Spur aus erschossenen Gangstern hinterlassen. Die integrierte Karte zeigt alle Türen (es gibt genau zwei pro Raum, eine um rein- und die andere, um rauszukommen), alle Fundorte von Drogen, Medipacks oder Flash-Rams, sofern ihr diese Informationen vor Beginn der Mission gegen Drogen bei eurem Lieblingsinformanten Freddie Luiz eingetauscht habt

Waffen und Anzüge

Als interaktives Menü seht ihr zwischen den Missionen einen Teil Miamis aus der Vogelperspektive und könnt bequem wählen, wohin ihr als Nächstes gehen wollt. Nach dem Tutorial stehen euch immer das Polizeirevier, ein Schneider, ein Waffenverkäufer, der Spitzel Freddie Luiz, jegliche Drogendealer und natürlich der Ort der nächsten Mission zur Verfügung. Auf dem Polizeiposten könnt ihr eure Spielfortschritte jeweils speichern, Vorräte an Drogen lagern oder unterwegs gefundene Flash-Rams hacken. Dabei erhaltet ihr Waffenverbesserungen, andere Freischaltungen und später die Aufenthaltsorte der Oberbosse. Um dies zu erreichen, müsst ihr aber ein sehr geschicktes Händchen an den Tag legen: In der Form eines kleinen Dreiecks müsst ihr während einer vorgegebenen Zeit kleine Würfel explodieren lassen und dabei aber nicht von deren Splittern getroffen werden. Die Missionen sind jedoch auch ohne vierfach verbesserte Schrotflinten oder Sturmgewehre schaffbar, also brauchen sich Feinde von Geschicklichkeitsspielen nicht sonderlich dagegen zu sträuben.

Miami Vice - The Game
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Judith Maag

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Judith Maag am 03 Aug 2006 @ 02:46
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