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Mind Quiz : Review

  Playstation Portable 

"Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" feierte auf dem Nintendo DS insbesondere in Japan enorme Verkaufserfolge, mehrere Millionen Exemplare gingen über die Ladentische und in die Hände der meist eher älteren Kundschaft (was in diesem Kontext heisst: über fünfundzwanzig Jahre). Seit dem Launch des Programmes in Europa konnte Nintendo auch hier traumhafte Verkaufszahlen verbuchen, "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" wurde in diversen Ländercharts in den Top 10 geführt. Kein Wunder also, dass diese Idee auch auf andere Plattformen portiert wird. Wir nehmen uns in der Folge nun dem jüngsten Klon, dem PSP-Programm "Mind Quiz", an.

Vorab noch zu dem Mann, der für dies alles verantwortlich zeichnet: Dr. Ryuta Kawashima ist ein insbesondere in Japan prominenter Neurowissenschaftler, der sich bereits vor der Veröffentlichung der besprochenen Software mit seinem Buch "Train your Brain" einen Namen gemacht hatte. Mit seinen Forschungen konnte Dr. Kawashima den Nachweis erbringen, dass das Lösen gewisser, teilweise ganz leichter Aufgaben einen positiven Effekt auf das Vorderhirn ausübt. Er entwickelte daraufhin diverse solcher Aufgaben, die er im erwähnten Buch publizierte, und die eben auch Eingang in "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" für den Nintendo DS und "Mind Quiz" für die PSP fanden. Wer Mind Quiz spielt, tut also tatsächlich etwas für die Leistungsfähigkeit seines Gehirns!

Go, brain, go!

Das Mind Quiz besteht aus vier Aufgabenkategorien. Beim "Rechnen" sind namensgemäss mathematische Kenntnisse gefragt, wobei die Aufgaben derart leicht sind, dass nur eine richtige und gleichzeitig schnelle Lösung eine hohe Punktzahl bringt. Der "Reflex" trainiert dann eure Reaktionszeit, indem so rasch wie möglich Farben, Zahlen oder Formen erkannt werden müssen. Die "Einschätzung" stellt das räumliche Denkvermögen ins Zentrum, wobei zum Beispiel angegeben werden muss, welcher Zahlenwert sich auf der nicht sichtbaren Seite eines Würfels befindet. Im "Gedächtnis" wird letztlich getestet, wie gut ihr euch kurzzeitig Zahlenreihen und dergleichen merken könnt.

Insgesamt neunundvierzig verschiedene Aufgabentypen stehen in diesen vier Kategorien zur Verfügung. Zudem werden die Aufgaben auch innerhalb der jeweiligen Typen geschickt variiert, so dass sich ein Gewöhnungseffekt erst nach sehr langer Spieldauer einstellt. Das Lösen der Aufgaben ist in vier verschiedene Spielmodi eingebettet, die durch einen Trainingsmodus komplettiert werden. Ihr könnt erstens diverse Arten von Einzelprüfungen ablegen, worin beispielsweise nur Rechenaufgaben gestellt werden oder ihr innerhalb einer Minute so viele Aufgaben wie möglich lösen müsst. Dann gibt es zweitens den Challenge-Modus, der euch im Sinne einer Karriere um die ganze Welt führt; jedes Land beziehungsweise jeder Kontinent steht hier für eine Aufgabenkategorie. Im Multiplayer-Modus könnt ihr drittens gegen einen menschlichen Gegenspieler antreten - wer eine Aufgabe schneller löst, gewinnt.

Viertens steht mit dem "Hirnalter-Test" eine Funktion zur Verfügung, die man bereits vom Nintendo DS kennt: Alle vier Themenbereiche stellen Aufgaben, aus dem erreichten Ergebnis - ausschlaggebend sind die Anzahl Fehler und die beanspruchte Zeitdauer - wird das so genannte Hirnalter hochgerechnet. Zwanzig Jahre sind hier der Optimalwert, denn offenbar ist ein zwanzigjähriges Hirn am leistungsfähigsten. Wer seinen organischen Rechenknecht im Kopf fleissig trainiert, kann jedoch auch in jüngeren oder älteren Jahren nahe an diesen Optimalwert herankommen. Selbstverständlich darf das Hirnalter nicht als hochwissenschaftliche Kennzahl angesehen werden, zumal nicht nur die Anzahl Aufgaben endlich und somit lernbar ist, sondern auch der Prüfungserfolg mit zunehmender Handling-Erfahrung steigt.

Mind Quiz
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Valentin Haller

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Valentin Haller am 03 Dez 2006 @ 12:28
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