GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Monster Hunter - Freedom 2: Review

  Playstation Portable 

Vor rund einem Jahr hat die vor allem in Japan sehr beliebte Monster Hunter-Serie den Sprung von der PS2 auf die PSP geschafft. Leider hatte die PSP-Version damals noch mit so einigen Problemen zu kämpfen. Vor allem die misslungene Kameraführung und die unkomfortable Steuerung sorgten immer wieder für viel Frust während der Monsterjagd. Ob die Entwickler beim zweiten Teil aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, verraten wir euch in unserem Review.

Vom Spielprinzip her ist Monster Hunter Freedom 2 am ehesten mit MMORPGs wie beispielsweise World of Warcraft oder Everquest zu vergleichen. Eine tiefgründige Story dürft ihr also wie schon beim Vorgänger nicht erwarten. Gleich zu Beginn müsst ihr euch einen eigenen Charakter erstellen, dessen Namen, Haar-Styling, Gesichtszüge, Hautfarbe und Stimme ihr selbst bestimmen dürft. Mit diesem wacht ihr inmitten eines kleinen Dorfes auf, ohne euch an irgendetwas erinnern zu können, was jedoch nicht allzu schlimm ist. Wen interessiert schon die Vergangenheit? Alles was zählt ist die Zukunft und die sieht angesichts der vielen verschiedenen Monster, die ausserhalb des Dorfes frei herumlaufen, sehr rosig aus. Schliesslich seid ihr ein waschechter Monsterjäger, dessen einziges Ziel es ist, gefährliche Biester zu jagen, um neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände herzustellen. Nur so könnt ihr euch auf die Jagd nach immer grösseren und vor allem stärkeren Monstern machen. Denn da es in Monster Hunter Freedom 2 keine Erfahrungspunkte gibt und ihr euren Charakter folglich nicht einfach aufleveln könnt, ist das die einzige Möglichkeit, dessen Attribute zu verbessern.

Jagen und Sammeln

Wie schon beim Vorgänger gibt es auch bei Monster Hunter Freedom 2 dutzende Missionen, die in verschiedene Stufen unterteilt sind. Das soll verhindern, dass ihr plötzlich einem übermächtigen Monster gegenübersteht. Jagen ist allerdings bei weitem nicht das Einzige, was ihr in den rund 100 verschiedenen Missionen machen müsst. Teilweise gilt es auch ganz bestimmte Dinge zu finden und einzusammeln, was weit weniger gefährlich ist und für ausreichend Abwechslung sorgt. Erfreulich ist dabei vor allem, dass alle Missionen beliebig oft wiederholt werden können, was die Suche nach Monstern, die besonders wertvolle Materialien liefern, wesentlich erleichtert.

Anspruchsvolle Monsterjagd

Monster zu jagen klingt zwar ziemlich einfach, ist es in Wahrheit jedoch überhaupt nicht. Nur wenn ihr das Verhalten der Biester genau studiert und die richtige Gelegenheit für einen Angriff abwartet, werdet ihr schlussendlich Erfolg haben. Ausserdem braucht ihr oft auch eine gehörige Portion Glück. Vor allem, wenn ihr gegen mehrere Monster gleichzeitig kämpft. Grund dafür ist in erster Linie die sehr gewöhnungsbedürftige Steuerung sowie die überaus nervige Kameraführung, welche einem oft einen dicken Strich durch die Rechnung macht. Enttäuschend ist insbesondere, dass es immer noch kein Lock-on-Feature gibt, was das Kämpfen zusätzlich erschwert. In diesem Bereich haben die Entwickler aus den Fehlern der Vergangenheit also leider keine Lehren gezogen.

Monster Hunter - Freedom 2
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Tim Richter

Monster-Hunter---Freedom-2


Monster-Hunter---Freedom-2


Monster-Hunter---Freedom-2


Monster-Hunter---Freedom-2


Tim Richter am 10 Sep 2007 @ 21:30
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen