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Monster Hunter - Freedom: Review

  Playstation Portable 

Das Online-Rollenspiel Monster Hunter erschien letztes Jahr für Sonys PlayStation 2 und hat nun auch den Sprung auf die PSP geschafft. Monster Hunter Freedom nennt sich die Handheld-Version des Titels, die weit mehr als ein einfaches Remake der Konsolen-Fassung ist. Welche Neuerungen euch genau erwarten, erfahrt ihr in unserem Test.

Monster Hunter Freedom spielt lange vor unserer Zeit, als es auf der Erde nicht nur Menschen, sondern auch verschiedenste Dinosaurierarten gab. Ihr übernehmt die Rolle eines Kriegers, der sich auf die Jagd nach den urzeitlichen Wesen macht, wovon einige ganz harmlos, andere wiederum äusserst gefährlich sind. Eine echte Story gibt es dabei nicht, was zwar schade ist, dem Spielgeschehen jedoch kaum schadet, da es eigentlich immer genug Anreize gibt, auf Monsterjagd zu gehen. Bevor es jedoch so weit ist, müsst ihr euch erst einmal einen eigenen Charakter erschaffen, dessen Geschlecht und Aussehen ihr selbst bestimmen dürft. Das ist jedoch noch lange nicht alles, denn sogar die Stimme eures Helden lässt sich euren Vorstellungen entsprechend anpassen.

Es gibt viel zu tun

Habt ihr die Charaktererstellung hinter euch gebracht, findet ihr euch inmitten eines kleinen Dorfes wieder, in welchem ihr euch nicht nur mit anderen Bewohnern über verschiedenste Themen unterhalten, sondern auch Waffen und andere Ausrüstungsgegenstände kaufen und verkaufen könnt. Alternativ habt ihr auch die Möglichkeit, aus gesammelten Materialien selbst Waffen herzustellen oder aufzurüsten, was sich vor allem finanziell lohnt. Habt ihr euch mit dem Nötigsten eingedeckt, solltet ihr dem Dorfältesten einen Besuch abstatten, der jede Menge Aufträge für euch hat. Zu beachten ist hier vor allem, dass ihr euch jeweils schon vor einer Mission entscheiden müsst, welche Ausrüstung ihr mitnehmt und nicht beliebig viele Waffen mit euch führen könnt, was durchaus realistisch ist. Ziemlich unrealistisch und mühsam ist hingegen, dass ihr nach Annahme eines Auftrages, die Zusammenstellung eurer Ausrüstung selbst im Dorf nicht mehr ändern könnt.

Jagen

Habt ihr euch für einen Auftrag entschieden, geht's ab in die Wildnis. Was genau ihr tun müsst, hängt von der Art des jeweiligen Auftrags ab, von denen es insgesamt zwei verschiedene Arten gibt. So geht es bei den Jagd-Missionen beispielsweise hauptsächlich darum, bestimmte Monster zur Strecke zu bringen, was meist alles andere als einfach ist und jede Menge Taktik erfordert. Denn um Erfolg zu haben, müsst ihr das Verhalten eurer Widersacher jeweils gründlich studieren. Doch selbst dann sind die Kämpfe wahrlich kein Zuckerschlecken, was nicht zuletzt auch an der ziemlich unkomfortablen Steuerung liegt, die einem oft einen dicken Strich durch die Rechnung macht. So muss die Kamera beispielsweise immer wieder manuell nachjustiert werden, was vor allem in brenzligen Situationen schon mal zum Tod führen kann. Hinzu kommt, dass es kein Lock-on-Feature oder Ähnliches gibt, was dazu führt, dass Schläge sehr oft danebengehen. Problematisch ist das vor allem bei Komboattacken, die nicht ohne Weiteres unterbrochen werden können. Ein weiteres Manko ist, dass es mit gezogener Klinge leider nicht möglich ist, zu rennen und man erst stehen bleiben muss, um die Waffe überhaupt wegstecken zu können.

Monster Hunter - Freedom
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Tim Richter

Monster-Hunter---Freedom


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Tim Richter am 07 Jun 2006 @ 13:12
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