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Monster Hunter Freedom Unite: Review

  Playstation Portable 

Wie kämpft man sich durch ein Spiel, das zu Recht mit über 400 Quests und rund 500 Stunden Spielzeit wirbt? Ganz langsam und sortiert. Anders geht es nicht. Ob es tatsächlich 400 Quests waren und diese wirklich für 500 Stunden Spielzeit sorgten, das haben wir - ihr mögt es uns verzeihen - nicht nachgezählt. Fakt ist aber: Was Capcom für Rollenspiel- und Multiplayerfans hier auf eine kleine UMD gepresst hat, ist nicht von dieser Welt und war mit Recht eines der erfolgreichsten PSP-Spiele aller Zeiten, zumindest in Japan. Wir haben uns bereits vor einiger Zeit in die gigantische Spielwelt von Monster Hunter: Freedom Unite geworfen und sind endlich zurückgekehrt. Was soll das heissen, wir haben Herbst?

Who ya gonna call?

Ihr schlüpft in die Rolle eines namenlosen Jägers, der knapp vor dem Tod gerettet wird und in einem Dorf Nahrung und Unterschlupf findet. Von den Dorfbewohnern werdet ihr schnell zum neuen Jäger des Dorfes erkoren, ehe ihr euch in euren vier Wänden zunächst einen Namen und dann ein Aussehen gebt. Anschliessend beginnt Monster Hunter: Freedom Unite mit einem subjektiv endlosen Tutorial. Für Serienneulinge ist das bitter nötig, denn die zahlreichen Tastenbefehle und Kniffe wollen erlernt und geübt werden, um im Kampf gegen die im späteren Verlauf riesigen Monster reflexartig eingesetzt zu werden. Wer das nicht drauf hat, hat keine Chance, und vermutlich allein deswegen streckten die Entwickler das Tutorial etwas.

Das alles geht zu Lasten der Einsteigerfreundlichkeit. Wer, wie der Autor dieser Zeilen, noch nie ein Spiel der Reihe gespielt hat, legt die PSP nach einigen Minuten erst einmal entnervt weg. Zu zäh, zu langatmig und zu trocken präsentiert sich der Einstieg in die grosse Monster Hunter-Welt. Alte Profis tun sich da schon leichter. Für sie ist Monster Hunter: Freedom Unite nichts Neues, zumindest die Bedienung orientiert sich an früheren Teilen. Wer Monster Hunter Freedom 2 gespielt hat, darf seinen Charakter sogar ins neue Spiel übernehmen. Der Rest muss sich in Geduld üben und die ersten Spielstunden überstehen. Wie heisst es immer: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. In keinem anderen Spiel trifft das so sehr zu wie in Monster Hunter: Freedom Unite.

Den mach ich platt!

Ist der Einstieg geschafft, offenbart sich die ganze Vielfalt der Monster Hunter-Welt. Ihr erlegt kleine und viel zu grosse Monster, sammelt Waffen und Ausrüstungsgegenstände, und entwickelt eine Sammelwut, die man bislang nur aus Diablo II oder diversen Online-Rollenspielen kannte. Immer wieder gibt es etwas Neues zu entdecken. Und wenn der nötige Waffennachschub doch einmal ausbleibt - eure Waffen nutzen sich in den Kämpfen ab - könnt ihr mit dem Schleifstein nachbessern oder aus den entsprechenden Rohstoffen neue Waffen fertigen. Werdet ihr im Kampf verwundet, zieht ihr ein Heilwässerchen aus dem Inventar oder stärkt euch am Fleisch erlegter Gegner, vorausgesetzt, ihr habt die nötigen Werkzeuge zur Zubereitung mit dabei.

Monster Hunter Freedom Unite
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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 27 Sep 2009 @ 15:28
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