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Moto GP: Review

  Playstation Portable 

Für die PSP sind mittlerweile dutzende Arcade-Rennspiele erschienen und auch in der Sparte Simulation ist zumindest mit Formula One ein gelungener Vertreter zu haben. Jetzt schickt Namco einen weiteren Titel ins Rennen. Mit MotoGP sollen auch Fans des zweirädrigen Sports auf ihre Kosten kommen.

Auf der PlayStation 2 ist die MotoGP-Reihe recht erfolgreich. Bislang sind schon vier Titel der Reihe erschienen und haben eigentlich immer recht gute Wertungen eingeheimst. Umso gespannter sind wir natürlich darauf, zu sehen, was Namco auf die Beine stellt. An Erfahrung im Genre der Rennspiele fehlt es sicher nicht, immerhin haben sie mit den Ridge Racer-Titeln ihr Können unter Beweis gestellt. Ebenfalls vorhanden ist eine aktuelle MotoGP-Lizenz und zwar sowohl von 2005 als auch 2006.

Im Hauptmenü stehen euch die Modi Arcade, Saison, Zeitrennen, Duell und Mehrspieler zur Verfügung. Unter Optionen könnt ihr euch ein Fahrerprofil anlegen. Ihr könnt euch Name, Nationalität, Helm und Fahrweise aussuchen.

Im Arcade-Modus wählt ihr zuerst zwischen dem Jahr 2005 und 2006 und anschliessend einen Schwierigkeitsgrad. Danach landet ihr schon im Auswahlbildschirm eures Zweirades. Durch die Lizenz sind bekannte Hersteller wie Honda, Yamaha oder Ducati vertreten. Für das Jahr 2005 stehen euch ganze fünfundfünfzig Maschinen zur Auswahl, das Jahr 2006 bietet zwanzig Motorräder. Für beide müssen die meisten erst noch freigespielt werden. Als nächstes steht die Streckenwahl auf dem Programm. Hier werden Fans enttäuscht sein. Eine normale MotoGP-Meisterschaft besteht aus 17 Rennen auf ebenso vielen Rennstrecken. Der PSP-Titel bietet euch aber lediglich magere acht Strecken und somit auch im Saisonmodus nur acht Rennen. Namco hat sich dabei auf die europäischen Strecken, wie beispielsweise Sachsenring oder Donington Park, beschränkt. Den Grund dafür können wir euch leider nicht sagen. An mangelnden Speicherplatz wird es aber wohl kaum gelegen haben. Habt ihr euch für eine Strecke entschieden, wählt ihr nun die Rundenzahl, die ihr fahren wollt. Zur Auswahl stehen zwei, fünf oder alle Runden. Da ihr im Arcade-Modus immer von der letzten Position aus startet, ist es eigentlich unmöglich, innerhalb von zwei oder fünf Runden Erster zu werden. Entscheidet ihr euch also für alle Runden, müsst ihr neunundzwanzig Runden drehen und solltet euch deshalb auf eine längere Rennzeit einstellen.

Im Saisonmodus stellt ihr als erstes Schwierigkeitsgrad und Rundenzahl ein und werdet anschliessend gefragt, ob ihr mit eurem Fahrerprofil fahren wollt oder einen echten Fahrer aus der MotoGP aussuchen wollt. Ihr könnt zu Beginn nur mit den Daten der Saison 2005 anfangen, da ihr die Fahrer der anderen Saison erst freispielen müsst. Fahrer wie Hayden, Checa, Pedrosa und natürlich Rossi stehen euch später zur Auswahl bereit. Im Saisonmodus könnt ihr vor jedem Rennen ein freies Training absolvieren, um euch mit der Strecke vertraut zu machen. Danach nehmt ihr an der Qualifikation teil oder startet direkt ein Rennen, bei dem ihr dann aber als Letzter starten müsst.

MotoGP lässt sich auf zwei verschiedene Arten steuern. In den Einstellungen könnt ihr zwischen Arcade oder Simulation wählen. Während ihr beim Arcade-Gameplay eigentlich nur darauf achten solltet, vor Kurven rechtzeitig zu bremsen, ist der Simulationsfahrstil nur für Profis zu empfehlen. Selbst für erfahrene Fahrer ist dieser Fahrstil mehr als eine Herausforderung. Ein kurzer Ausflug auf Kies oder Gras und es schlägt euren Fahrer vom Gefährt. Zwar könnt ihr danach ohne Schäden am Motorrad weiter fahren, der Zwischenfall kostet aber natürlich wertvolle Zeit. Aber das Motorrad reagiert nicht nur auf den Bodenbelag sehr empfindlich, auch in Kurven solltet ihr auf jegliches Beschleunigen verzichten. Schon ein kurzes Drücken auf die Gastaste und das Hinterrad rutscht sofort weg. Die Steuerung reagiert unserer Meinung nach viel zu empfindlich. Daher empfehlen wir euch, mit dem Steuerkreuz zu spielen, da der Analogstick viel zu sensibel reagiert und das Motorrad dadurch schnell ins Schleudern gerät. Um das zu kompensieren, könnt ihr aber auch einige Fahrhilfen wie einen Bremsassistenten dazuschalten, der euch dann zum Beispiel in Kurven ein sicheres Abbremsen ermöglicht. Anders als bei den PlayStation-Titeln, gibt es nur eine Taste für das Bremsen. Ein separates Ansprechen der Vorder- und Rückbremse ist nicht möglich.

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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 14 Nov 2006 @ 15:59
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