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Need for Speed - Carbon: Review

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Scheinwerfer an! Weg vom helllichten Tag und ab in die frühen Morgenstunden. In Electronic Arts neuestem Teil der Need for Speed-Reihe mit dem Untertitel Carbon darf wieder ordentlich Gas gegeben werden, und die Sittenwächter sind auch dabei.

Als ihr nach sechs Monaten zum ersten Mal wieder die Augen öffnet, könnt ihr euch an nichts erinnern. Jemand spricht zu euch, stellt euch Fragen. Ihr kennt weder die Antworten auf die Fragen noch erkennt ihr die Personen, die bei euch sind. Einige Wochen später werdet ihr entlassen. Ihr erfahrt, dass ihr bei einem Rennen einen schweren Unfall hattet und durch viel Glück mit eurem Leben davon gekommen seid. Der Arzt hat einen leichten Gedächtnisverlust diagnostiziert. Die Lücken in eurer Erinnerung werden aber mit der Zeit wieder verschwinden und ihr werdet euch an alles erinnern können. Weniger Glück hatte euer Bruder, der bei dem Unfall ums Leben kam. Schnell wird klar, dass der Unfall nicht einfach nur Pech war. Jemand hatte es auf euren Bruder abgesehen und ihr wollt herausfinden, wer dieser Jemand ist. Die Geschichte wird euch zwischen den Rennen durch schicke, comicartige Ausschnitte erzählt. Ihr bekommt im Verlauf immer wieder Hinweise auf den Unfall, die eure Erinnerungen zurückbringen. Wie die Geschichte ausgeht, wollen wir euch an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus dürft ihr dann auch gleich hinter dem Steuer eines getunten Autos Platz nehmen. Die ersten Rennen dienen mehr dazu, euch mit der Steuerung und dem neuen Crew-Feature vertraut zu machen. Mit eurem Bruder zusammen habt ihr damals die Lucky 7's gegründet. Aber das war einmal. Nach dem Unfall haben die anderen Crews sich die Chance nicht nehmen lassen und die Stadt unter sich aufgeteilt. Um also an Informationen und Hinweise zum Tod eures Bruders zu gelangen, gründet ihr kurzerhand eine neue Crew. Ein Besuch beim nächsten Autohändler steht als Nächstes auf eurem Plan. Viel Geld steht euch am Anfang nicht zur Verfügung, deshalb könnt ihr euch zu Beginn nur ein einfaches Auto des Herstellers Mazda, Mitsubishi oder Nissan leisten. Später findet ihr beim Autohändler wahre Perlen, das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Mehr als zwanzig mehr oder weniger PS-starke Vertreter der Hersteller Ford, Chevrolet, Mercedes, Audi, VW, Aston Martin, Nissan, Subaru, Mazda, Toyota, Porsche und Lamborghini warten auf einen Käufer.

Auch bei Need for Speed: Carbon können die Wagen äusserlich verschönert und deren Leistung verbessert werden. Um euren Boliden individuell anzupassen, findet ihr unter dem Menüpunkt Optikteile verschiedene Karosserie-Kits, Motorhauben, Vinyls, Felgen und Scheibenfolien. Natürlich dürft ihr euren Wagen in eurer Wunschfarbe lackieren und euch zusätzlich ein Crewzeichen draufklatschen. Ihr dürft sogar an die Autos eurer Crew-Mitglieder Hand anlegen, das gilt aber nur für die Optik. Die Leistung verbessern könnt ihr ausschliesslich bei eurem eigenen Fuhrpark. Dazu kauft ihr euch neue Motoren, Fahrwerke, Turbo- und Nitro-Systeme. Die besseren Tuningteile müsst ihr euch allerdings mit der Zeit erst freispielen.

Das neue Feature bei Carbon ist eure Crew. Bis zu fünf Mitglieder könnt ihr darin aufnehmen. Im Verlauf des Spiels werdet ihr dabei aus gut zwanzig Fahrern wählen können. Ihr dürft jederzeit Leute entlassen und dafür neue aufnehmen. Das ist wichtig, da es drei Klassen von Mitgliedern gibt. Da wären als Erstes die Schlepper. Diese Fahrer setzen sich auf Befehl vor euch und ermöglichen es euch so, in deren Windschatten schneller an Geschwindigkeit zu gewinnen. Eine weitere Klasse ist die des Vollstreckers. Auf Kommando versucht er sich vor einem Rivalen zu setzen und im richtigen Moment eine Eisenkette mit Nägeln (etwa wie die der Polizei bei Strassensperren) abzuwerfen. Vorsicht: eure Reifen sind nicht immun gegen die spitzen Nägel. Die letzte Klasse ist die der Angreifer. Diese Mitglieder rasen ohne Rücksicht auf ihr eigenes Wohl in gegnerische Wagen und schrotten diese damit. Allerdings sind sie damit nicht ganz aus dem Rennen, sondern nur für eine sehr kurze Zeit ausser Gefecht gesetzt. Die Fähigkeiten eurer Mitglieder könnt ihr beliebig oft einsetzen, nach einem Einsatz muss sich aber erst wieder ein Balken füllen. Erst dann könnt ihr euren Kollegen wieder ein Kommando geben. Negativ aufgefallen ist, dass eure Teamkollegen beim Einsatz ihrer Fähigkeiten öfters mal euch selbst im Weg stehen. Ansonsten verhalten sie sich sehr passiv und warten brav auf eure Befehle. Seltsamerweise sind die KI- Fahrer fairer als ihr, denn diese greifen nicht zu solchen fiesen Mitteln.

Need for Speed - Carbon
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Carlos Mancebo

Tags:
NFS

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Carlos Mancebo am 22 Nov 2006 @ 16:45
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