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Need for Speed - ProStreet: Review

  Playstation Portable 

Der Name Need for Speed gehört bereits seit vielen Jahren zum Standardvokabular jedes Rennspielfans. Angefangen hat alles mit einem Haufen von Luxuskarossen auf anspruchsvollen Landstrassen, bis sich schliesslich die Szene der Tuner etablieren konnte. Genau der Tuning-Teil soll bei ProStreet gross geschrieben werden. Wie schaut es denn nun aus auf der PSP, mit den heissen Rennveranstaltungen und den aufgemotzten Rennboliden?

Wo ist denn der Rest?

Auf den grossen Konsolen stand von vornherein fest, dass mit ProStreet vor allen Dingen das Tuning und endlich auch ein Schadensmodell im Vordergrund stehen sollten. Komplett zerstörbare Fahrzeuge und die Möglichkeit, die Karosserie selber zu formen sollten das Spielerherz erfreuen. Dazu ein ultraflottes Geschwindigkeitsgefühl und fertig war ein durchaus ordentliche Rennspiel. Aber wie das leider so ist, stand die Entwicklung für Sonys PlayStation Portable wohl nicht wirklich oben auf der Liste. Es kam, wie es kommen musste und wie es öfters der Fall ist, wenn man versucht, eine grosse runde Kugel in ein kleines eckiges Loch zu stecken, fehlt an allen Ecken und Kanten etwas.

In ProStreet dürft ihr wieder an diversen festgelegten Rennen teilnehmen, die einzeln über ein relativ tristes Menü angewählt werden können. Eine offene Welt gibt es also nicht, was dem eigentlichen Spielprinzip allerdings keinen Abbruch tut. Lediglich mehr Pepp in den Menüs wäre schön gewesen. Besonders der Karrieremodus hätte durchaus stimmiger entworfen werden können, denn eine simple Auswahl der Strecken und die darauffolgende Auswahl des Rennmodus versetzen den Spieler nicht in die Stimmung, ein draufgängerischer Rennfahrer zu sein, der sich an die Spitze der Strassenrennen kämpfen will. Zumindest sind ein paar altbekannte Modi wieder mit dabei, wie das KO-Rennen, normale Rundkursrennen oder die Jagd auf die Bestzeit.

Leider besteht der Haufen auf der Strecke aus maximal vier Fahrzeugen, was für spannende Hetzjagden deutlich zu wenig ist. Zumal sich bereits nach kurzer Zeit die Frage stellt, aus welchem Grund man sich gegen mehr Wagen entschieden hat. Der optische Gesamteindruck haut einen nicht unbedingt vom Hocker und hätte durchaus hübscher ausfallen können. Das gilt besonders für die Strecken, welche allesamt eher unspektakulär und simpel wirken. Wieso also nicht mehr Rennteilnehmer? Oder zumindest detailreichere Wagen? Natürlich können keine Effekte wie auf den modernen Konsolen erwartet werden. Dass das Potenzial der PSP wirklich ausgereizt wurde darf, jedoch bezweifelt werden.

Das Fahrgefühl ist anscheinend auch ein Punkt, der beim Design ein wenig auf der Strecke geblieben ist. Frühere Spiele haben sich deutlich besser angefühlt, doch nun ist die Fahrzeugsteuerung spürbar ungemütlicher geworden. Natürlich soll bei ProStreet mehr Wert auf Realismus gelegt werden, doch die Steuerung mit dem kleinen Analogstick der PSP ist sehr fummelig und wenn sich der eigene Wagen wie ein Boot steuert, kommt auch keine grosse Motivation auf. Im späteren Spielverlauf lässt sich daran zum Glück etwas drehen, doch auch hier dürfen sich PSP-Zocker beschnitten fühlen.

Need for Speed - ProStreet
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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 15 Mai 2008 @ 22:58
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