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Need for Speed - Underground Rivals: Review

  Playstation Portable 

Bisher hat die Need for Speed-Reihe bekanntlich auf so gut wie allen gängigen Plattformen ihre Bremsspuren hinterlassen. Klar, dass die PSP da nicht fehlen darf. Underground Rivals, so nennt sich der neuste Teil für Sonys neustes Handheld-Wunder, dank dem ihr nun auch unterwegs richtig Gas geben könnt. Ob das Spiel auch wirklich was taugt oder doch nur ein billiger Lückenfüller bis zum Release des heiss erwarteten Most Wanted ist, erfahrt ihr in unserem Test.



Wer sich erst etwas einfahren möchte, der wählt zu Beginn am besten den Quick Play-Modus, bei dem ihr euch zwischen zwei verschiedenen Rennarten entscheiden müsst. Eine davon ist die so genannte Max-Herausforderung, die es euch erlaubt, mit einem aufgemotzten Wagen ein Zufallsrennen zu fahren. Die perfekte Gelegenheit, einen ersten Blick auf die Wagen und Upgrades zu werfen also. Wer die Renneinstellungen lieber selber vornehmen möchte, für den ist das eigene Rennen wesentlich besser geeignet, da sich hier von der Anzahl der Runden bis hin zur Strecke praktisch alles den eigenen Wünschen anpassen lässt.

Ihr sucht eine richtige Herausforderung? Dann ist der Underground-Modus genau das richtige für euch. Als Erstes müsst ihr euch für einen der insgesamt vier verschiedenen Schwierigkeitsgrade entscheiden, bei denen vom blutigen Anfänger bis hin zum Vollprofi für jeden etwas dabei sein sollte. Drei davon beinhalten die Modi Rundenstrecken-Rennen, Runden-K.O. und Staffel-Rallye, während die Formel X-Stufe nur aus Rundstrecken-Rennen besteht, an denen ihr jeweils nur mit Wagen einer bestimmten Marke teilnehmen könnt. Ziel ist es hier, wie so üblich, als Erster die Ziellinie zu überqueren. Wesentlich mehr Abwechslung bietet der Runden-K.O.-Modus, bei dem der letztplatzierte Wagen einer Runde jeweils ausscheidet, bis schlussendlich nur noch der Sieger übrig ist. Der innovativste Spielmodus ist aber die Staffel-Rallye, für den ihr allerdings ein zusätzliches Fahrzeug benötigt, da ihr nach der ersten Runde auf einen Parkplatz fahren und umsteigen müsst.

Wer noch mehr Abwechslung sucht, bekommt diese im Quick Play Battle-Modus, in dem ihr euch vier verschiedenen Herausforderungen stellen müsst. Da wäre beispielsweise der Drag, bei dem ihr möglichst präzise schalten solltet, um euren Motor auf keinen Fall zu überhitzen. Weiter gibt es den Nitro-Sprint, der zwar im Grunde genommen nichts anderes ist als ein Checkpoint-Rennen, allerdings trotzdem jede Menge Spass macht. Innovativer sind da schon der so genannte Streetcross-Modus, bei dem es vor allem ums Kurvenfahren geht, sowie die Drift-Attack, bei der ihr innerhalb einer Minute um eine bestimmte Anzahl Säulen driften müsst, was alles andere als einfach ist.

Habt ihr ein Rennen erfolgreich absolviert, lohnt es sich, dieses durchaus auch ein zweites oder drittes Mal in Angriff zu nehmen. Schliesslich gibt es für jede Herausforderung nicht umsonst einen Bronze-, einen Silber- sowie einen Goldmedaillen-Level. Dabei ist zu beachten, dass ihr den Sieg auf einem bestimmten Level erst einfahren müsst, um die nächsthöhere Stufe freizuschalten. Habt ihr das geschafft, gibt's jeweils noch jede Menge Punkte, mit denen ihr neue Fahrzeuge und diverse Performance-Upgrades kaufen könnt, mit denen ihr wiederum euren Wagen tunen könnt, was sich dann auch spürbar auf dessen Fahrverhalten auswirkt. Im Gegensatz zu diesen sind die optischen Verschönerungen für alle der insgesamt 24 Fahrzeuge völlig kostenlos, müssen dafür aber erst freigeschaltet werden, was einen immer wieder zum Weiterspielen animiert.

An Umfang mangelt es Need for Speed Underground Rivals definitiv nicht. Nicht ganz so rosig sieht es hingegen bei der Steuerung aus, die sich leider nicht manuell konfigurieren lässt. Das wäre jedoch dringend nötig, da vor allem das Lenken mit dem Analog-Stick ganz schön mühsam ist. Zwar lassen sich die Fahrzeuge auch mit dem D-Pad steuern, was jedoch ebenfalls ziemlich ungenau ist. Wenigstens habt ihr die Möglichkeit, zwischen vier verschiedenen Tastenbelegungen zu wählen, von denen zwei für automatische und zwei für manuelle Gangschaltung eingestellt sind.

Need for Speed - Underground Rivals
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Tim Richter

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Tim Richter am 19 Sep 2005 @ 06:58
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