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OutRun 2006 - Coast to Coast: Review

  Playstation Portable 

Segas ruhmreiche Vergangenheit hat vor allem einen Pfeiler: etliche Hits aus den Spielhallen. Einer der erfolgreichsten und beliebtesten Automaten war das vom Altmeister Yu Suzuki entwickelte und 1986 erschienene OutRun. 2003 überzeugte dann eine Fortsetzung die japanischen Arcadegänger, was Sega zu einer erweiterten Umsetzung für die PS2 und PSP bewog. Wie sich die Handheldversion schlägt, lest ihr in unserem Test.

Am Anfang war der Führerschein


Nachdem die UMD eingelegt ist wird der Spieler gleich aufgefordert seinen eigenen Führerschein zu erstellen, welcher neben dem Namen auch die Nationalität und das Sternzeichen verlangt. Auf diesem Stück virtuellen Papier ist es dem Spieler jederzeit möglich, seine aktuellen Leistungen zu überprüfen. Wie viele Prozent des Spiels schon gemeistert wurden, oder wie lange man schon gefahren ist erfährt man hier.

Die Qual der Wahl

Hat man die Anmelde-Prozedere hinter sich, können diverse Spielmodi angewählt werden. Herzstück bildet dabei der namensgebende Coast 2 Coast-Modus in der Kategorie "Einzelspieler". Hier stellt man sich insgesamt rund einhundert Herausforderungen: In der einen sitzt dem Spieler eine Art Countdown im Nacken, der immer dann runterzählt, wenn man sich hinter seinem Rivalen befindet. Überholt man ihn, stoppt der Zähler und der Countdown des Rivalen beginnt hinunterzuzählen. Sollte man verlieren, ist die hübsche Beifahrerin natürlich bitter enttäuscht und verschwindet aus dem Leben des Spielers. Um weitere Missionen freizuschalten, ist ein "A-Ranking" das absolute Minimum.

Grundsätzlich kann der Coast 2 Coast-Modus in zwei Haupttypen unterschieden werden: Den Flagman-Rennen und den Herzinfarkt-Missionen (welche ein paar Zeilen weiter unten noch genauer erklärt werden).

Am Ende eines jeden Rennens werdem dem Spieler sogenannte OutRun-Meilen gutgeschrieben. Gutgeschrieben deshalb, weil diese OutRun-Meilen das Zahlungsmittel in der Welt von OutRun 2006 sind. Mit den Meilen kann man sich im sogenannten Austellungsraum neue Ferraris, Rennetappen, Hintergrundsounds und Fahrzeugfarben kaufen. Das Hinzukaufen der Fahrzeugfarben ist aber wohl mehr nette Zugabe ist als ein wichtiges Feature. Die neuen Rennetappen beschränken sich darauf, dem Spieler die Gelegenheit zu geben, bekannte Strecken nochmals rückwärts fahren zu dürfen.

Daneben gibt es noch einen schlicht "OutRun" genannten Modus, der die beiden OutRun-Automaten "OutRun" und "OutRun 2SP" vereint. Hier gilt es, mit der Beifahrerin unter Zeitdruck das Ziel zu erreichen. Mehr Zeit verschafft man sich serientypisch durch das Befahren von Checkpoints. Erwähnung soll auch noch die Option "Herzinfarkt" finden: Hier versucht der Spieler, die Ansprüche seiner virtuellen Freundin zu erfüllen. Im Gegensatz zu den zwei in der Vorabversion enthaltenen Aufgaben sind in der finalen Verkaufsfassung noch einige hinzugekommen. So darf man mal eine Zeit lang keinen Crash bauen oder muss möglichst lange driften. Andere Aufgaben wie das Jonglieren eines überdimensional grossen Balles auf der Strecke sind sehr spassig und lockern das Renngeschehen noch zusätzlich auf. Eher makaber, aber deswegen keines Falls weniger spassig ausgefallen sind die zwischendurch auftauchenden Ufos. Fahrt ihr in den leuchtenden Kegel rein, der von den Untertassen auf die Strasse projeziert wird, werdet ihr für kurze Zeit hochgebeamt und landet danach wieder unsanft auf dem Asphalt, was euch einiges an Zeit kostet.

Auf der Disc enthalten ist auch die Umsetzung des Automatenoriginals OutRun 2SP. Faule Spieler werden sich wohl lieber diesem Modus widmen als der Einzelspieler-Abteilung. Denn hier sind die meisten der insgesamt fünfzehn edlen italienischen "Von null auf hundert in drei Sekunden"-Untersätze schon freigeschaltet.

OutRun 2006 - Coast to Coast
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Daniel Amstutz

OutRun-2006---Coast-to-Coast


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Daniel Amstutz am 05 Apr 2006 @ 20:45
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