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Patapon: Review

  Playstation Portable 

Eines der wohl bekanntesten und beliebtesten Spiele für Sonys Playstation Portable hört auf den Namen LocoRoco. Mit seiner knuddeligen Grafik und den niedlichen Sounds wurde ein völlig neues Spiel geschaffen. Ähnliche Pläne müssen die Entwickler auch für Patapon gehabt haben, denn ausser der sehr hübschen Optik ist mal wieder alles anders und neu. Ist Patapon die neue Innovationsbombe auf der PSP?

Aus alt und alt und alt mach neu

Patapon in ein Genre zu stecken ist praktisch unmöglich. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem simplen Rhythmusspiel aus. Doch der Schein trügt, denn schnell gesellen sich Elemente aus den Bereichen Strategie und Rollenspiel dazu. Alles beginnt damit, dass das Volk der Patapons aus seinem heiligen Land vertrieben wird. Eigentlich sind die Jungs und Mädels fleissige Krieger, doch ohne ihren Gott und die treibenden Kriegstrommeln sind sie leider vollkommen mutlos und unmotiviert. Da versteht es sich von selbst, dass ihr in die Rolle des Gottes schlüpft und die Kollegen mal wieder ordentlich aufpäppelt. Bereits beim ersten Lebenszeichen ihres Gottes kehrt die Begeisterung der seltsamen Wesen zurück, die im Grunde aussehen wie übergrosse Augen mit Armen und Beinen.

Zu Beginn des Rückeroberungsfeldzugs werdet ihr langsam mit den ersten Einheiten konfrontiert. Dazu gehören zum Beispiel Speerkämpfer und Bogenschützen. Um weitere Kämpfer hinzu zu gewinnen, müsst ihr an einem Altar Opfergaben erbringen, die ihr im Laufe des Spiels durch erfolgreiche Missionen oder sogenannte Jagdmissionen erhaltet. Letztere sind Extra-Levels, die ihr jederzeit wieder spielen könnt. Sie dienen einzig und allein dazu, das notwendige Fleisch für neue Krieger zu gewinnen, bieten anfangs jedoch auch einen sehr netten Einstieg in die Steuerung.

Bevor es jedoch auf in die Schlacht geht, dürft ihr euch in Ruhe in eurer Heimat umschauen. Der erste Anlaufpunkt ist stets ein Lagerfeuer, um das nach einer erfolgreichen Mission die Patapons singen, tanzen und euch lobpreisen. Es ist anfangs schon ein seltsames Gefühl, wenn einem aus dem Bildschirm diese kleinen Augen anschauen und euch im wahrsten Sinne des Wortes vergöttern. Habt ihr euch genug mit der Feierei beschäftigt, geht es per Seitwärts-Scrolling zu den anderen wichtigen Örtlichkeiten. Dort findet sich auch der eben bereits erwähnte Altar, sowie am Ende auch die Missionsauswahl. Wie auf einer primitiv gemeisselten Landkarte dürft ihr euch das nächste Ziel aussuchen, was für gewöhnlich dem nächsten Auftrag in der Kampagne entspricht, oder eine der bereits erwähnten Jagdmissionen.

Um in dem folgenden Scharmützel möglichst effektiv kämpfen zu können, dürft ihr vor dem Abmarsch noch ein wenig an eurer Aufstellung basteln. Natürlich macht es wenig Sinn, die eher schwach gepanzerten Bogenschützen gegen gute Angreifer in die vorderste Reihe zu stellen. Zu diesem Zweck bietet Patapon die Möglichkeit, bestimmte Gruppen von Kämpfern in verschiedene Slots zu packen. Anfangs ist dies noch nicht so wichtig, da ihr ohnehin alle Kämpfertypen mitschleppen könnt. In diesem Fall legt ihr quasi nur die Reihenfolge beim Marschieren fest. Später sieht es jedoch so aus, dass ihr nicht mehr alle Kollegen mitnehmen könnt. Spätestens hier beginnt das Taktieren.

Patapon
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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 29 Mrz 2008 @ 11:24
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