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Pilot Academy: Review

  Playstation Portable 

Eines der bekanntesten Spiele für den PC ist Microsofts Flight Simulator-Reihe. Die meisten Gamer, die einen PC ihr eigenen nennen, haben in Ihrem Leben schon virtuell ein paar Runden über den Dächern von berühmten Städten gedreht. Und all denen ist klar: So eine Flugsimulation ist komplex und lässt sich nicht auf die Konsolen übertragen. Schon gar nicht auf einen Handheld. Kuju Entertainment versucht sich mit Pilot Academy trotz allem auf der PSP - ob das eine vorprogrammierte Bruchlandung gibt?

"Wie heissen Sie, Herr Kapitän?"

Nachdem mich das Programm freundlich nach einem Namen gefragt hat, beginnt dank dem Freiflugmodus schon mein erster. Doch mein Flieger, ein Kampfjet, will nicht vom Boden abheben. Wo ist denn hier der Gashebel? Obwohl ich das Gefühl habe, diesen mit der Dreieckstaste gefunden zu haben, rollt mein Flieger keinen Zentimeter auf der Startbahn. Bis ich per Zufall Select drücke, welches mir die Klappen auf Start einstellt. Nach kurzer Zeit bin ich in der Luft - und explodiere ohne sofort ersichtlichen Grund - ich hatte die Räder nicht eingezogen...

Als ein Mensch, der immer sofort drauflos daddelt und das unkomplizierte Spiel liebt, war ich kurz konsterniert. Ich dachte, ich hätte einen Actionflugsimulator bekommen, der keine all zu hohen Einstiegsanforderungen hat. Ganz falsch habe ich rückblickend zwar nicht gedacht, denn schwer ist das Spiel nicht zu meistern, aber es braucht ein paar Lektionen, bevor man sich wirklich Pilot nennen kann.

In diesen Lektionen lernt der Spieler Schritt für Schritt, wie geflogen wird. Zuerst ein simpler Start mit dem Durchfliegen von Ringen, dann folgt schon die komplizierte Landung bis hin zur Navigation einer Boing 747. Das ganze Programm halt. Bei den Lektionen bemerkt man dann aber schnell, dass es hier nicht nur darum geht, mit zivilen und militärischen Flugmaschinen am Himmel rumzukurven, sondern es gibt auch richtige Militäreinsätze. So lernt der Spieler im Training zum Beispiel einen korrekten Bodenangriff.

Unterschiedliche Missionen zur Auswahl

Wurde die Ausbildung beendet, kann man sich an die Missionen machen und dabei aus zivilen und militärischen Aufgaben auswählen. Beide sind recht unterschiedlich ausgefallen und dürften sowohl ruhige wie auch stürmische Gemüter erfreuen. So darf man in mit einem kleinen Passagierflugzeug in einem der drei Gebieten mit je vierundsechzig Quadratkilometern Grösse an Wahrzeichen vorbeifliegen. Bei ruhig dahinplätschernder Musik müssen neben einem Start und der Landung innerhalb vorgegebener Zeit die Wahrzeichen gezeigt werden. Je nachdem wie gut (also sanft und schnell) geflogen wird, bekommt man die dementsprechende Wertung. Wurde die Mission erfüllt, wird die nächste freigeschaltet. Natürlich kommt es auch öfters vor, dass man nichts anderes zu tun hat, als den Flieger minutenlang gerade zu halten und die Gegend zu betrachten - es ist eben, wie es im richtigen Leben auch wäre.

Pilot Academy
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Daniel Amstutz

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Daniel Amstutz am 23 Nov 2006 @ 14:54
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