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Power Stone Collection: Review

  Playstation Portable 

Capcom veröffentlicht die zwei Beat 'em up-Klassiker Power Stone und Power Stone 2 plus Extras als Sammlung, nämlich der Power Stone Collection. Wie sich die Titel auf der PSP spielen, verraten wir euch in unserem Test.

1999 veröffentlichte Eidos das von Capcom entwickelte Spiel Power Stone erstmals für SEGAs Dreamcast-Konsole. Power Stone war damals das erste vollständige 3D Beat 'em up. Es unterschied sich von der Konkurrenz aber auch durch sein Gameplay. Bei Power Stone schlug man sich nicht nur auf die gewöhnliche Art und Weise, sondern konnte auch mit der Umgebung interagieren und rumliegende Gegenstände als Waffe nutzen. Eine grosse Rolle spielten auch die namensgebenden Power Stones, von denen es insgesamt drei gab. Sammelte man alle drei Steine, verwandelte sich die Spielfigur in eine Art Superhelden, der nicht nur stärker war, sondern auch mächtige Spezialattacken ausführen konnte. Wem das Spiel nichts sagt, der kennt vielleicht die gleichnamige Zeichentrickserie, die ebenfalls 1999 auf RTL II ausgestrahlt wurde. Einige Zeit später erschien mit Power Stone 2 ein Nachfolger, der unter anderem ineinander fliessende Levels, neue Charaktere und Modi beinhaltete.

Gut sieben Jahre nach dem Dreamcast-Debüt packt Capcom die beiden Klassiker auf eine UMD. Die Power Stone Collection enthält Power Stone und Power Stone 2 sowie Bonusmaterial in Form von Filmen, unter anderem Endszenen der jeweiligen Charaktere, und kleinen Minispielen, die ihr euch allerdings erst freispielen müsst. Letztere sind in Form von alten LCD-Games spielbar. Die etwas Älteren unter uns werden diese kleinen Handhelds noch gut in Erinnerung haben.

Power Stone

Im Hauptmenü angekommen stehen euch die Modi Single, Versus, Network und Training zur Auswahl bereit. Wie für Beat 'em ups üblich, ist der Single-Modus der Hauptkern des Spiels. Anfangs stehen euch mickrige acht Charaktere zur Auswahl. Zieht man hier einen Vergleich zu anderen Vertretern des Genres, macht Power Stone keinen guten Schnitt, allerdings solltet ihr bedenken, dass es sich um einen Klassiker handelt, der schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Immerhin fällt das Design der Figuren sehr unterschiedlich aus. Vom kleinen Jungen über einen muskelbepackten Indianer bis hin zu einem schwertschwingenden Samurai oder weiblichen Schönheiten wird einiges an Abwechslung geboten. Auch spielerisch sind die Unterscheide mehr als deutlich. Alle haben spezielle Schläge, Tritte und Würfe auf Lager. Allerdings sieht das Gameplay keinen simplen Schlagabtausch vor und es gibt auch keine komplexen Tastenkombinationen wie bei Tekken.

Dafür könnt ihr Gegenstände wie Kisten oder Stühle auf eure Gegner werfen, um Säulen wirbeln und euch an Decken hangeln. Ausserdem sind in den Arenen mehrere Schatztruhen verteilt, die Waffen enthalten. Von der Panzerfaust, Pistole und Railgun über Kettensäge und Strahlenpistole bis hin zu Schwert und Schild gibt es reichlich Wege, euren Kontrahenten was auf die Rübe zu geben. Die Hilfsmittel könnt ihr aber nur für eine kurze Zeit nutzen, die Schatztruhen tauchen jedoch immer wieder auf, so dass für Nachschub gesorgt ist. Dadurch entfacht Power Stones ein ziemlich hohes Spieltempo, das anfangs manche vielleicht etwas überfordern könnte. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sollte dies aber kein Problem mehr darstellen und das Spiel kann richtig genossen werden. Die Lebensanzeige in Power Stone wird durch kleine rote Kristalle am oberen Bildschirmrand angezeigt, die wiederum mit etwas Gelbem gefüllt sind. Nehmt ihr Schaden, leert sich der Kristall und platzt irgendwann. Platzt der letzte Kristall, habt ihr verloren. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Kristalle wieder etwas zu füllen, und zwar indem ihr Nahrung (eine leckere Fleischkeule) aufsammelt.

Power Stone Collection
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 10 Nov 2006 @ 15:39
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