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Pursuit Force: Review

  Playstation Portable 

Mit waghalsigen Renneinlagen und bleihaltiger Actionkost will Sonys Pursuit Force die Spieler begeistern. Ob das gelingt? Zumindest ist Pursuit Force mal erfrischend anders und kein Remake aus der aktuellen Konsolengeneration. Unser Test verrät euch Stärken und Schwächen des Titels!


Die Strassen sind schon lange nicht mehr sicher. Unzählige Gangs und Fieslinge treiben dort ihr Unwesen und verängstigen die braven Zivilisten. Das wirft natürlich ein schlechtes Bild auf das Land und ihre Führer. Es muss was getan werden. Deshalb wird eine neue Spezialeinheit ins Leben gerufen: Die Pursuit Force! Die Aufgabe der dafür ausgebildeten Truppe ist es, die Strassen von dem ganzen Gesindel zu säubern. Dabei ist jedes Mittel, das zum Erfolg führt, erlaubt.

Für jeden Geschmack etwas

Nach einem kurzen Intro, das Spielszenen zum Besten gibt, erstellt ihr ein Profil und landet im Hauptmenü. Es stehen die Modi Karriere, Rennen und Zeitrennen zur Auswahl. Ihr solltet natürlich mit der Karriere anfangen. Dort wählt ihr euch eine von zwei Gangs aus, deren Verbrecherkarrieren ihr beenden wollt. Später kommen noch mal drei weitere Gangs zur Auswahl dazu. Die Palette reicht dabei von einer Mafiafamilie über gnadenlose Söldner bis hin zu durchgeknallten Zuchthausflüchtlingen. Für jede Gang gilt es, mehrere Fälle erfolgreich zu lösen. Dabei zeigen sich die Missionen durchaus abwechslungsreich. Mal müsst ihr einfach eine bestimmte Anzahl an Halunken inklusive Fahrzeuge beseitigen, mal gestohlene Ware wiederbeschaffen. Einen Verfolger abzuschütteln oder selber ein Fahrzeug unauffällig zu beschatten, gehören ebenfalls zu euren Aufgaben, genau wie das Eskortieren und Beschützen einer Person oder Lieferung. Nach jedem gelösten Fall werdet ihr mit Punkten bewertet. Je besser ihr abschneidet, desto früher winkt eine Beförderung. Viele der Fälle dürft ihr nämlich erst annehmen, wenn ihr den notwendigen Rang erreicht habt.

Ganz grosses Hollywood

Einen Fall beginnt ihr meist in eurem schicken Polizeiflitzer oder Motorboot, oder auf eurem Motorrad. Ihr seid eben gut ausgebildet worden. Die verschiedenen Fortbewegungsmittel sehen nicht nur schick aus, sondern steuern sich natürlich wahrheitsgemäss verschieden. Spätere Missionen bestehen aus mehreren Abschnitten. So kann es schon mal vorkommen, dass ihr mit einem Motorrad startet und am Ende der Mission mit einem Motorboot hinter den Bösewichten hinterherheizt. Für manche Missionen oder Abschnitte wird euch sogar ein Zeitlimit gesetzt. Die Steuerung ist schnell erlernt und simpel gehalten. Mit dem Steuerkreuz lenkt ihr euren Untersatz um teilweise eckige Kurven und an zivilem Verkehr vorbei. Von realer Fahrphysik ist weit und breit nichts zu sehen, aber wer braucht das auch schon bei einem solchen Titel? Ihr heizt also in eurem Wagen den Schurken hinterher. Kommt ihr einem gegnerischen Fahrzeug näher, erscheint auf dem Display ein Symbol. Auf Knopfdruck springt euer Charakter dann filmreif auf den anderen Wagen. Und das selbst, wenn sich das Fahrzeug schon wieder etwas entfernt hat. Angst, dass ihr daneben springt, braucht ihr also nicht zu haben. Zuerst knöpft ihr euch den bewaffneten Beifahrer vor und danach den Fahrer selbst. In Kurven kann es schon mal vorkommen, das euer Alter Ego ins Schwanken kommt und fast vom Vehikel fällt. Fast deshalb, weil er es rechtzeitig schafft, sich festzuhalten. Durch Drücken auf das Steuerkreuz zieht sich euer Alter Ego wieder hoch. Gekonnt wird auf der Fahrerseite Platz gemacht und schwups sitzt ihr hinter dem Steuer. Dieses Prinzip funktioniert logischerweise auch beim Motorrad und Boot.

Pursuit Force
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 22 Nov 2005 @ 23:57
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