GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Puyo Pop Fever: Review

  Playstation Portable 

Was für Nintendo Tetris ist, ist für Sega

Puyo Pop

. Das im fernen Osten mit über drei Millionen verkauften Einheiten erfolgreiche Spiel besitzt ein Tetris-ähnliches Spielprinzip, ist in den hiesigen Gefilden aber kaum bekannt. Nachdem schon eine erste Version auf dem GBA veröffentlicht worden ist, kommt mit

Puyo Pop Fever

nun ein neues Abenteuer für die PSP und den Nintendo DS. Wie sich die PSP-Fassung schlägt, erfahrt ihr in unserem Kurztest.

Gameplay

Wie beschreibt man Puyos Spielprinzip wohl am besten? Nun, stellt euch vor, vom Himmel fallen farbige Regentropfen, die miteinander verbunden sind. Mal sind es zwei, mal drei, mal vier - immer in verschiedensten Farb- und Formkombinationen. Ziel ist es, gleichfarbige Tropfen zusammenzubringen, wenn man mindestens vier hat, verschwinden sie. Wenn es gelingt, möglichst viele von diesen zum Verschwinden zu bringen, erhält der Gegner als Strafe einige zusätzliche, schwer zerstörbare Tropfen aufgebrummt. Der Spieler sieht seinen Bildschirmausschnitt links, der Gegner rechts.

Für einen möglichst langen Spielspass wurden sechszehn Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten eingebaut (zum Beispiel: Einfach in der Handhabung), die es teilweise im Storymodus freizuspielen gibt. Der Spieler hat dabei die Wahl aus vier verschiedenen Modi:
  • Single Puyo Pop - Singleplayer vs. Computer
  • Double Puyo Pop - Zwei-Player-Spiel auf einer PSP, der Bildschirm wird vertikal halbiert
  • Puyo Pop with Friends - Zwei-Player-Spiel mit zwei PSPs, benötigt zwei UMDs
  • Endless Puyo Pop - Endlosspiel


Technik

Die Grafik ist zweckmässig. Von einem Tetris-ähnlichen Spiel kann man auch kaum eine technische Meisterleistung erwarten. Die Steine haben verschiedene Farben, glänzen leicht, ploppen zusammen, wenn sie sich gegenseitig berühren. Dazu gibt es einen nicht beweglichen Hintergrund, einfache Explosionen und ab und an überzeichnete Anime-Figuren die eingeblendet werden und etwas sagen. That's it! Ach ja: Die Zwischensequenzen sind einfache Comics, jede drei Sekunden bewegt sich eine Figur mit einer Animationsstufe. Sehr japanisch eben.

Leider sind die Sprachausgabe und sämtliche Bildschirmtexte in Englisch gehalten, nur die Anleitung wurde eingedeutscht. Schade, denn die poppige Aufmachung spricht wohl eher Kinder und Jugendliche an, die der fremden Sprache noch nicht richtig mächtig sind.

Puyo Pop Fever
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Daniel Amstutz

Puyo-Pop-Fever


Puyo-Pop-Fever


Puyo-Pop-Fever


Daniel Amstutz am 08 Jun 2006 @ 04:30
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen