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Resistance - Retribution: Review

  Playstation Portable 

Nun hat es die Resistance-Serie auch auf den kleinen Sony-Handheld geschafft. Doch hier muss sie sich erst einmal behaupten, denn ein Spiel mit einem grossen Namen reicht noch nicht, um auch das Zockerherz zu erfreuen. Wir haben den PSP-Ableger genauer unter die Lupe genommen.

More Badass

Resistance, Sonys Antwort auf den Microsoft-Bestseller Gears of War, hat inzwischen den zweiten Teil spendiert bekommen und viele Sony-Fans haben ihre Shooter-Referenz gefunden. Nun kommt der erste Ableger für Sonys Handheld in die Läden: Resistance Retribution. Für alle Resistance-Neulinge hier ein kurzer Überblick über die Spielwelt: Man befindet sich in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts, einen Zweiten Weltkrieg wie wir ihn kennen hat es nie gegeben. Dafür überfallen nazihafte Aliens, die Chimera, die Erde, um die Menschheit zu knechten und zu leblosen Geschöpfen zu transformieren. Keine Frage, dass die Alliierten hier massive Gegenwehr an den Tag legen. Ein alternative Zweiter Welt(en)krieg bricht aus. Zeitlich spielt der PSP-Ableger zwischen den beiden PS3-Teilen, die Hauptrolle wird von dem Outlaw James Grayson übernommen, der von der britischen Armee desertierte, nachdem er seinem von den Aliens transformierten Bruder den Gnadenschuss geben musste. Nach diesem Vorfall startete er einen Rachefeldzug gegen die Weltraumbrut, und zwar auf eigene Faust. Die britische Armee fand dies weniger witzig und hat ihn kurzer Hand wegen Fahnenflucht ins Gefängnis gesperrt, aus dem er aber von der Widerstandsbewegung Marguis befreit wird. Widerwillig kooperiert er nun mit den französischen Untergrundkämpfern, um gegen den gemeinsamen Feind vorzugehen. Hört sich für uns alles ein bisschen nach Badass Markus Fenix aus Gears of War an. Einen Preis für die beste Story bekommen die Entwickler auf jeden Fall nicht.

Shooter ohne zweiten Stick

Als Entwickler hat Publisher Sony die Jungs und Mädels von den Bend Studios engagiert, die auch schon die Syphon Filter-Titel für die PSP gemacht haben. Kenner der Serie wird die Steuerung sofort in Fleisch und Blut übergehen, denn bei Resistance wird die Bedienung von Syphon Filter in einer modifizierten Variante benutzt. Gespielt wird aus der Third-Person-Ansicht, dabei wird der Stick für die Bewegung eingesetzt und die vier Symbol-Tasten, um sich umzuschauen. Alternativ kann man dies auch umgekehrt einstellen. Für eingefleischte Konsoleros, die zwei Sticks bei Shootern gewohnt sind, heisst es hier erstmal umstellen, was aber nach den ersten paar Kapiteln geschehen sein sollte. Optional kann man noch die Bewegungsgeschwindigkeit an die eigenen Vorlieben anpassen. Dann sollte einem unbeschwerten Shooter-Erlebnis nichts mehr im Wege stehen. Erfreulicherweise benutzt das Spiel eine Auto-Aiming-Funktion, die auch teilweise bitter nötig ist. Leider kann man aber nicht zwischen den Zielen hin und her schalten, so dass es vorkommen kann, dass man auf einen in Deckung befindlichen Gegner zielt, während ein anderer direkt auf einen zu läuft. Diese Situation kann man zum Glück schnell mit einem kurzen Druck auf die obere Richtungstaste lösen, wodurch das automatische Zielen deaktiviert wird. Geschossen wird, wie auch auf der Konsole, mit der rechten Schultertaste. In Deckung geht unser Held automatisch, wenn man auf eine Kiste oder ähnliches zuläuft. Dort braucht man nur Feuern zu drücken, damit Grayson aus der Deckung kommt. Lässt man die Taste los, kauert er sich wieder zurück in Sicherheit. Bei dieser Steuerung zeigen die Entwickler von Bend, wie man genrespezifisch die Vorgaben der PSP optimal nutzen kann. Sauber!


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Stefan Vogel


Resistance---Retribution


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Stefan Vogel am 09 Apr 2009 @ 09:58
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