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Rocky Balboa: Review

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In den Boxhandschuhen des Italian Stallion dürfen wir alle Kämpfe von Rocky selber bestreiten. Ob der Titel spielerisch überzeugen kann, verraten wir euch im Test.

1990 schien mit Rocky V der letzte Film um den Boxer aus Philadelphia zu erscheinen. Während Fans damals dankbar für einen weiteren Rocky-Film waren, sahen das viele Kritiker anders. Danach wurde es lange Zeit still um die Figur Rocky Balboa. Hin und wieder kamen Gerüchte auf, es komme eine Fortsetzung, aber Hollywood glaubte nach dem letzten Misserfolg nicht mehr an ein Comeback. Es hat lange gedauert, aber nach gut siebzehn Jahren steht Sylvester Stallone als Rocky Balboa nochmals im Ring und beweist Hollywood und Kritikern, dass ein wahrer Kämpfer niemals aufgibt. Zur Freude der Fans und Anhänger. Ein erfolgreicher Film ist das Ergebnis und natürlich ist bei einem Blockbuster die passende Videospielumsetzung heutzutage fast schon selbstverständlich.

Auch bei Rocky Balboa ist es nicht anders. Vor nicht allzu langer Zeit waren Filmumsetzungen nichts weiter als schnell programmierte Software, um möglichst viel Geld mit einer Franchise zu verdienen. Sobald die legendäre Rocky-Titelmusik aus den kleinen Lautsprechern der PSP ertönt, wird Fans der Filmreihe warm ums Herz und die Hoffnung darauf, dass auf dieser UMD ein gutes Stück Software überzeugen kann, steigt.

Über den Menüpunkt Historische Kämpfe dürft ihr alle Kämpfe der Rocky-Filme selber austragen. Dabei schlüpft ihr aber nicht nur in die Rolle des Hauptdarstellers, sondern teilt auch kräftig mit Apollo Creed, Clubber Lang, Ivan Drago, Tommy Gunn und weiteren Kämpfern aus. Im ersten Durchgang, wenn man so sagen will, spielt ihr die Filmreihe als Rocky. Mit jedem Sieg schaltet ihr den gerade bestrittenen Kampf nochmals frei, allerdings in umgekehrter Form. Sprich wenn ihr als Rocky gegen Clubber Lang gewinnt, dürft ihr das nächste Mal in der Rolle von Clubber gegen Rocky boxen. Insgesamt warten zwanzig Kämpfe darauf, ausgetragen zu werden.

Hinter dem Menü Schneller Kampf findet ihr einen interessanten und fordernden Modus. In über neunzig Kämpfen müsst ihr vorgegebene Ziele erreichen oder einen Boxkampf wie gewohnt austragen und gewinnen. Zum Beispiel gilt es, einen Boxer auf die Bretter zu schicken oder selber nicht k.o. geschlagen zu werden, während der Gegner im Kampfrausch ist. Der Clou dabei ist, dass ihr die Zeit von einer bis zehn Minuten einstellen könnt, wobei sich dann die Aufgabenstellungen ändern. Wer sich erst einmal einspielen will, kann das in Schaukämpfen machen. Wählt euren Boxer, den Gegner und Schauplatz aus und stellt die gewünschten Regeln ein. Schon kann es losgehen. Insgesamt gibt es in Rocky Balboa siebenundzwanzig Boxer und achtzehn Arenen. Unter dem Menüpunkt Mickeys Ecke findet ihr das Tutorial, um euch mit den Grundbewegungen der Boxer vertraut zu machen.

Der Titel verfügt auch über einen Ad-hoc-Modus, über den ihr Kämpfe gegen einen Freund austragen könnt. Ihr sucht euren Boxer aus und stellt die Rundenzahl und -zeit ein. Noch schnell die Arena ausgewählt und es kann geboxt werden. Ein Karrieremodus, in dem man sich als Rocky Balboa wie in den Filmen nach oben boxen muss und seine Fertigkeiten ausbauen kann, ist leider nicht vorhanden.

Steht ihr erstmal im digitalen Boxring, teilt ihr mit den vier Haupttasten Geraden und Haken aus. In Kombination mit dem Analogstick könnt ihr eure Schläge variieren. So lassen sich bestimmte Körperregionen gezielt schwächen. In dieser Hinsicht ist die Steuerung wirklich gelungen und einfach. Auch kräftige Kombinationen sind schnell erlernt und können wirkungsvoll eingesetzt werden. Seid ihr selbst mal in Bedrängnis, könnt ihr mit der R-Taste pendeln und geschickt den gegnerischen Schlägen ausweichen. Haut euer Gegner einmal in die Luft, könnt ihr das ausnutzen und nach dem Auspendeln gleich einen Konterschlag ausführen. Das überrascht den Widersacher und setzt ihm gut zu.

Rocky Balboa
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 14 Feb 2007 @ 18:26
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