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SOCOM - U.S. Navy Seals - Fireteam Bravo: Review

  Playstation Portable 

Dampfende Dschungel und sandige Wüsten. Ein modernes Waffenarsenal und reichlich Terroristen zum Umpusten. Wie sich "SOCOM U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo" auf der kleinen PSP schlägt, erfahrt ihr in unserem Test.

Im Hauptmenü angekommen erwarten euch gleich drei Spielvarianten. Zum einen wäre da der Instant Action-Modus. Hier könnt ihr erfolgreich abgeschlossene Missionen erneut spielen, die Einsatzziele könnt ihr euch dabei selber aussuchen. Geiselevakuierung, Räumen und Säubern sowie Sabotage stehen zur Wahl. Ebenfalls selbst bestimmen könnt ihr den Schwierigkeitsgrad, der von Leutnant über Commander bis zu Admiral reicht. Je nach Wahl ändern sich dabei eure Einsatzziele ein bisschen. Ein Beispiel: Im Schwierigkeitsgrad Leutnant müsst ihr eine Geisel befreien und stosst dabei auf unerfahrene Soldaten. Als Admiral müsst ihr gleich drei Geiseln finden und kriegt es dabei mit feindlichen Elitetruppen zu tun. Interessanter ist allerdings ganz klar die Kampagne. Eure Einsätze führen euch nach Südostasien, Polen, Nordafrika und dem PSP-exklusiven Gebiet Chile. Exklusiv deshalb, weil Chile auf der PS2 lediglich als Tutorial spielbar war. Oft seid ihr in euren Einsätzen im Freien unterwegs, aber auch in Gebäudekomplexen und Bunkern räuchert ihr Terroristen aus.

Räumen und Säubern

Vor jedem Einsatz erhaltet ihr genauere Informationen zum Auftrag und zu den Einsatzzielen. Bevor es dann richtig losgeht, rüstet ihr euer Team noch nach Wunsch aus. Eine Primär- und Sekundärwaffe sowie Granaten, Sprengstoff und Ersatzmunition dürfen mitgeschleppt werden. Standardmässig gehört eine Kamera zur Ausrüstung, um Zielpersonen oder entdeckte Lager zu fotografieren. Um einen Auftrag erfolgreich abzuschliessen, müsst ihr mehrere Einsatzziele erreichen. Ein Beispiel: Ihr sollt eine Zielperson ergreifen und zur Evakuierungszone bringen. Dafür müsst ihr aber erst einmal in den gut bewachten und verschlossenen Bunker eindringen. Während eurer Einsätze seid ihr ständig mit eurem Hauptquartier via Funk verbunden. Gespräche laufen allerdings automatisch ab, so dass ihr euch voll auf euer Vorgehen konzentrieren könnt. HQ teilt euch mit, dass ihr als Erstes die Wachen vor dem Bunker unschädlich machen sollt, damit ein Jet den Eingang zum Bunker sprengen kann. Danach müsst ihr nur noch die Zielperson finden und euch seiner Armee entledigen.

Schaut euch in den teilweise grossen Arealen gut um, denn hin und wieder findet ihr zum Beispiel Dokumente, die zwar nicht für das Erfüllen eines Zieles notwendig sind, aber dafür Missionen für die PS2-Fassung von SOCOM 3 freischalten.

Das Team

Anders als bei den PS2-Versionen, bei denen ihr mit drei weiteren Soldaten im Team seid, gibt es hier nur euch und euren Kameraden. Diesem könnt ihr über ein Menü Befehle wie zum Beispiel Gebiet räumen, Ziel töten, frei feuern und lautlos folgen zuteilen. Befehle via Spracherkennung sind trotz mitgeliefertem Headset nicht möglich, was sich durch die einfache Bedienung über das Menü aber nicht als Nachteil erweist. Euer Begleiter handelt aber, wenn notwendig, auch selbstständig. Manchmal stellt er sich aber auch etwas dumm an. So kommt es schon mal vor, dass er vor einem Feind steht und erst Sekunden später reagiert und auf diesen feuert. Solche Fälle sind aber eher selten und auch nicht weiter tragisch, da die Gegner auch nicht immer intelligent handeln. Hin und wieder werden euch zwischen den Einsätzen kurze aber durchaus gelungene Introfilme zum Einsatz gezeigt, welche für etwas Abwechslung zwischen den sich ähnelnden Missionen sorgen.

Durchdacht

Sehr einfach und komfortabel geht die Steuerung eures Soldaten von der Hand. Sony hat sich wahrlich Mühe gegeben, die komplexe Bedienung der Vorgänger an die PSP anzupassen. Während ihr mit der Kreistaste das Befehlsmenü öffnet, dient die Dreieckstaste dazu, euren Digi-Söldner kriechen, ducken oder stehen zu lassen. Ein wichtiges Bedienteil ist das Steuerkreuz. Mit diesem zoomt ihr, ändert die Perspektive (Schulter oder Ego) oder gelangt in euer Inventar, wo schnell Waffen gewechselt und nachgeladen werden können. Auch die Schultertasten kommen zum Einsatz. Während ihr die eine zum seitlichen Laufen verwendet, nutzt ihr die andere zum Anvisieren des Gegners.

SOCOM - U.S. Navy Seals - Fireteam Bravo
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 18 Mai 2006 @ 14:46
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