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SOCOM - U.S. Navy Seals - Tactical Strike: Review

  Playstation Portable 

Rund ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung von Fireteam Bravo 2 bringt Sony mit Tactical Strike nun bereits den nächsten Teil der beliebten SOCOM-Reihe auf den Markt, der spielerisch einen völlig neuen Weg einschlägt. Denn im Gegensatz zu den Vorgängern handelt es sich bei Tactical Strike nicht um einen typischen Taktik-Shooter, sondern um ein Strategiespiel im Stil von Full Spectrum Warrior. Fans müssen sich also auf einige Neuerungen gefasst machen. Ob sich der Kauf für Anhänger der Serie trotzdem lohnt, klären wir in unserem Review.

Die Story von Tactical Strike ist schnell erzählt. Der Botschafter von Panama wurde entführt und ausgerechnet ihr sollt ihn lebend wieder nach Hause zurückbringen. Eine ganz schön schwere Aufgabe. Nur gut, dass euch für diesen Auftrag vier bestens ausgebildete Elite-Soldaten zur Verfügung stehen. Aus welchem Land diese kommen, dürft ihr zu Beginn der Kampagne selbst bestimmen. Erfreulich ist dabei vor allem, dass neben dem Aussehen der Einheiten auch deren Sprache von Nation zu Nation unterschiedlich ist. Für praktisch jedes Land haben die Entwickler also ein eigenes Sprachset ins Spiel integriert.

Eure vier Recken könnt ihr in Tactical Strike zwar nicht direkt steuern, ihr dürft ihnen dafür allerdings eine Reihe von Befehlen erteilen. Auf Wunsch dürft ihr sogar mehrere Kommandos in eine Art Warteschleife aufnehmen, um diese per Knopfdruck alle zusammen ausführen zu lassen. Und zwar macht ihr das ganz einfach mit den vier verschiedenen Buttons rechts, während ihr mit Hilfe der Schultertasten zwischen den einzelnen Soldaten hin- und herschalten könnt. Selbstverständlich habt ihr auch die Möglichkeit, euer ganzes Team oder nur die Alpha- beziehungsweise Bravo-Einheiten anzuwählen.

SOCOM - U.S. Navy Seals - Tactical Strike Bild

Spassbremsen

Trotz der relativ einfachen Steuerung sind die taktischen Gefechte leider oft ziemlich frustrierend. Grund dafür ist insbesondere die sperrige Kamera, welche einem nur selten einen optimalen Blick aufs Geschehen gewährt. Vor allem in Innenräumen ist das Kommandieren eine echte Qual. Das grösste Problem ist, dass ihr meist nicht richtig um Ecken herumspähen könnt, was bei einem Spiel dieser Art äusserst tödlich ist. Stirbt einer eurer Soldaten, werdet ihr jeweils bis zum letzten Checkpoint zurückgeworfen. Da die Speicherpunkte teilweise ziemlich weit auseinander liegen, kann das ebenfalls sehr nervig sein. Warum die Entwickler keine manuelle Speicherfunktion ins Spiel integriert haben, ist unerklärlich.

Ein weitere Spielspassbremse ist die dürftige KI der eigenen Kameraden, welche nicht im Geringsten auf ihre Deckung achten und des Öfteren versuchen, durch Wände und andere Objekte hindurchzuschiessen. Nur gut, dass sich auch eure Widersacher oft nicht sonderlich geschickt verhalten, so dass sich das im Endeffekt ungefähr wieder ausgleicht. Eine Entschuldigung für das stümperhafte Verhalten eurer Recken ist das aber selbstverständlich nicht.

SOCOM - U.S. Navy Seals - Tactical Strike
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Tim Richter


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Tim Richter am 02 Dez 2007 @ 23:29
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