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Shaun White Snowboarding: Review

  Playstation Portable 

Snowboard-Grösse Shaun White, der Mann mit der markanten rot-blonden Mähne, holt zum Rundumschlag für alle Systeme aus. Für die Xbox 360 und die PlayStation 3 haben wir Shaun White Snowboarding ja bereits getestet, jetzt flatterte die portable Version für Sonys PSP in die Redaktion. Die fällt allein schon aus technischen Gründen gänzlich anders aus als der Snowboard-Trip für die grossen Konsolen, weshalb wir die tragbare Schneegaudi noch einmal für euch auf Herz und Nieren getestet haben.

Grafik wie gemalt

Beginnen wir mit den optischen Unterschieden. Shaun White orientiert sich auf der PSP eher an einem dezenten Comic-Look, ohne zu sehr zu überzeichnen. Die Charaktere wirken wie Figuren aus einem Animationsfilm statt wie reale Menschen. Insgesamt lässt sich sagen, dass sich Shaun White Snowboarding optisch eher an die gleichsam comichafte Wii-Version des Titels anlehnt.

Doch auch spielerisch setzt die PSP-Fassung ganz woanders an. Werden euch auf den grossen Microsoft- und Sony-Systemen vier gigantische und völlig frei befahr- und begehbare Berge präsentiert, speckt die tragbare Fassung etwas ab. Zwar stehen euch hier sogar fünf Szenarien zur Verfügung, darunter die Alpen, Kanada und Japan, jedoch besteht jedes dieser Szenarien lediglich aus vier Einzelstrecken, die unabhängig voneinander befahrbar sind und unterschiedliche Ziele verlangen. Es gibt also keine grossen Berge und kein offenes Leveldesign, die Strecken der PSP-Version sind arg linear und bieten kaum alternative Routen. Also kein Vergleich zu den grossen Versionen.

Stilvoll!

Entsprechend anders fällt auch das Gameplay aus. Hauptsächlich sammelt ihr im Spiel Erfahrungspunkte für jeden der insgesamt vier Skills, die ihr besitzt. Ihr bekommt Speed-Erfahrung wenn ihr besonders häufig in die Hocke geht, erntet Air-Erfahrung für spektakuläre Sprung-Tricks, bunkert Slide-Erfahrung für Rutscher über Geländer und Baumstämme und sammelt Carving-Erfahrung, je häufiger ihr scharfe Kurven mit den beiden Schultertasten zieht.

Je nach dem, wie eure Ausbeute in den einzelnen Skills ist, schaltet ihr neue Boards frei, die euer Fahrgefühl deutlich verbessern, oder ihr levelt euren Charakter in einem der vier Skills auf. Dabei ist der Einsatz dieser Skill-Punkte allerdings nicht nur empfehlenswert, sondern sogar dringend erforderlich, um im Spiel voran zu kommen und die übrigen Szenarien freizuschalten. Jede der insgesamt 20 Einzelstrecken stellt euch nämlich vor ein bestimmtes Pistenziel. Ihr müsst beispielsweise 1500 Speed-Punkte ernten, einen bestimmten Trick ausführen, häufig zwischen zwei Fertigkeiten wechseln oder innerhalb einer bestimmten Zeitvorgabe ins Ziel kommen.

Shaun White Snowboarding
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Tobias Kuehnlein

Shaun-White-Snowboarding


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Tobias Kuehnlein am 09 Feb 2009 @ 16:00
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