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Shinobido - Way of the Ninja: Review

  Playstation Portable 

Die Schöpfer von "Way of the Samurai" und "Tenchu" bringen die Japan-Thematik nun auf die PSP. Der PS2-Ableger Shinobido weist dabei verdammt viele Gemeinsamkeiten mit Tenchu auf, aber leider nicht nur die positiven. In unserem Test erfahrt ihr wie immer mehr.

Angefangen beim Gameplay über die Thematik bis hin zum Leveldesign sind sich Tenchu und Shinobido wirklich sehr ähnlich. Leider macht Shinobido die gleichen Fehler wie sein Konkurrent, manche sind gar noch gravierender.

Die Provinz Utakata steht unter dem Schutz des Ninja-Clans Asuka. Eines Nachts wird der Clan aber bei einem feindlichen Übergriff fast komplett ausgelöscht. Nun wittern andere Herrscher und Clans ihre Chance, um die Provinz zu übernehmen. Die Geschehnisse werden nur durch einige Texte zwischen den Missionen dokumentiert. Die schlichte Präsentation der Geschichte baut daher leider keine Spannung auf oder weckt Interesse. In dieser Hinsicht hatte auch Tenchu Probleme, machte es aber durch kurze Render-Videos um einiges besser. Die Missionen in Shinobido spielen sich daher eher wie unabhängige Aufträge, da sie keinen wirklichen Bezug zueinander aufbauen können.

Zu euren Aufträgen gehören sowohl Mord und Entführung als auch Diebstahl und Lieferung von Waren. Ein Kompass zeigt euch dabei die Richtung, in der das Zielobjekt zu finden ist. Beim ersten Spielen wird euch sofort die Ähnlichkeit der Umgebung und des Leveldesigns zu Tenchu auffallen. Entweder infiltriert ihr ein kleines Dorf oder schleicht in Wäldern umher. In Sachen Design solltet ihr nicht viel Abwechslung erwarten, da die sich die Schauplätze immer sehr ähnlich sehen. Schon wie bei Tenchu ist die Sichtweite stark begrenzt. Was in diesem Fall eigentlich nicht negativ ist, da es die Grundidee des Spieles ist. Nämlich sich unbemerkt an Wachen anzuschleichen und sie dann, wenn möglich, mit einem schön inszenierten leisen Angriff zu töten. Damit ihr aber nicht urplötzlich vor einem Feind steht, hilft euch eine Anzeige, Gegner in der Nähe auszumachen. So erscheint am oberen Bildschirmrand ein Symbol mit einem Auge. Solange die Farbe grau ist, gibt es keine unmittelbare Gefahr, von einer Wache entdeckt zu werden. Ändert sich die Farbe zu lila, ist der Feind alarmiert und misstrauisch. Dann kann es sein, dass er seine Position oder Patrouillenroute verlässt, um sich etwas umzusehen. Färbt sich das Auge rot, hat euch der Gegner entdeckt und greift euch an. Ihr habt zwei Möglichkeiten. Entweder kämpft ihr und lauft Gefahr, noch mehr Wachen auf euch aufmerksam zu machen, so dass ihr dann gleich mehrer Gegner am Hals habt, oder ihr flieht. Fliehen klappt eigentlich immer, da die Gegner nicht sehr intelligent sind. Es reicht meist schon, sich auf einem Dach zu verstecken oder um zwei Ecken zu rennen. Kaum sehen sie euch nicht mehr, ist die Sache für sie erledigt. Wie blöd sie sich anstellen, zeigt dieses Beispiel: Schmeisst ihr einer Wache zum Beispiel einen kleinen, mit einer Sprengladung versehenen Snack vor die Füsse, wird er misstrauisch und ruft schon mal Verstärkung. Jetzt braucht nur noch einer rein zu beissen und man hat gleich mehrer Feinde vom Hals. Dümmer: Von der Explosion aufgeschreckt, kommen gleich die nächsten Opfer. Auch hier funktioniert das gleiche Spielchen. Auch das Anschleichen ist ein Kinderspiel, da man sich sogar ohne grosse Mühe von der Seite anschleichen kann, ohne bemerkt zu werden. Dadurch sind die Missionsziele meist ohne grossen Aufwand erreicht (selbst die mit Endgegnern vergleichbaren Feinde lassen sich mit einem leisen Angriff ausschalten). Schade, intelligente Gegner hätten das Ganze erheblich spannender gemacht.

Kämpfe solltet ihr vermeiden. Nicht weil ihr im direkten Kampf verlieren würdet, nein, denn jeder Charakter kann sich durchaus wehren, auch wenn die Kampftechniken sehr mager ausfallen. Allerdings sorgt die Kamera für Chaos pur. In der Hitze des Gefechtes springt ihr nun mal öfters hin und her oder ändert eure Position. Leider kann dabei die Kameraeinstellung, die immer versucht, den besten Winkel zu finden, nicht mithalten. Deshalb schwenkt sie oft wie verrückt in alle möglichen Richtungen. Das geht so weit, dass manchmal sogar das ganze Geschehen für einen Augenblick aus dem Sichtfeld verschwindet. Dadurch erleidet ihr oft unnötige Treffer.

Shinobido - Way of the Ninja
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 17 Jan 2007 @ 17:48
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