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Sonic Rivals 2: Review

  Playstation Portable 

Segas Maskottchen Sonic ist in letzter Zeit immer mehr ins Abseits gerutscht. Nun bekommt die PlayStation Portable aber einen Nachfolger von Sonic Rivals. Der erste Teil gefiel uns schon recht gut, besass aber einige Schwächen. Ob ein Jahr später diese nun ausgemerzt wurden, verrät euch unser Test.

Die Geschichte von Sonic Rivals ist genau so sinnvoll wie eine Konsole ohne Spiel. Doch der Vollständigkeit halber verraten wir sie euch trotzdem. Sonics ewiger Gegenspieler Dr. Eggman hat eine spezielle Kamera entwickelt, die Bilder von Mitmenschen macht und diese dann in Spielkarten verwandelt - sehr fies! Nachdem der fiese Fettsack auch die Igeldame Amy und Sonics besten Freund Tails in eine Karte verwandelt hat, ist es wieder einmal Zeit, die Rennstiefel auszupacken und das Böse zu vernichten. Bevor ihr den irren Wissenschaftler schnappen könnt, müsst ihr durch sechs verschiedene Welten rasen und sechs Endgegner ausschalten. Ihr seid jedoch nicht der einzige, der sich an Eggman rächen will. Knuckles, Shadow und der neu hinzugekommene Silver wollen auch ein Stück vom Kuchen. So entsteht unter den Helden ein Rennen, wer als erstes Eggman schnappt.

Das Spiel besteht aus einer Serie von Rennen zwischen zwei Teilnehmern, welche sich serientypisch durch extrem rasante und knifflige Strecken ziehen. Es gibt sechs verschiedene Welten, welche zwei Rennen beinhalten und am Ende einen Bosskampf. So sind zum Beispiel grüne Wiesen, ein Freizeitpark oder auch ein High-Tech-Labor mit von der Partie. Euer Ziel ist klar: Ihr rast von links nach rechts über den Bildschirm und müsst versuchen, als Erster über die Ziellinie zu düsen. Die einzelnen Levels sehen alle gut aus und bieten euch gewohnte Sonic-Kost: Heisse Loopings, weite, unübersichtliche Sprünge, Korkenzieher oder auch Beschleunigungsplatten. Jedoch gestaltet sich das Spiel alles andere als einfach. Es gibt viele Gefahren, die euch während des Rennens erwarten: Unsichtbare Fallen, plötzlich auftauchende Gegner und Stacheln, die euch pieksen. Neben all diesen Gefahren auf der Strecke ist die grösste jedoch euer Konkurrent. Er wird versuchen, euch mit Power-ups wie zum Beispiel Feuerbällen oder Eiskanonen das Leben schwer zu machen. Ihr könnt natürlich auch die Power-ups, welche auf der Strecke verteilt sind, mitnehmen und euch so den Widersacher vom Hals halten. Leider gibt es jedoch nur eine kleine Anzahl an verschiedene Power-ups und so werdet ihr die meiste Zeit mit ähnlichen Gegenständen hantieren.

Der Geschwindigkeitsfaktor stellt sich aber als Problem dar. Da ihr die meiste Zeit mit einem Affenzahn unterwegs seid, überseht ihr die meisten Fallen und Gegner und erkennt sie erst, wenn ihr schon reingedonnert seid. Das Resultat ist denkbar einfach, ihr werdet jede Strecke mehrmals in Angriff nehmen müssen, bis ihr euch jedes Detail eingeprägt habt und somit erfolgreich von dannen ziehen könnt. Doch auch die unübersichtlichen Sprünge sind ein Problem. Wenn die Strecke aufhört, drückt ihr den Sprung-Knopf und wisst eigentlich gar nicht, wohin ihr jetzt springt. So kann es schon einmal passieren, dass ihr in einem Abgrund landet oder in einen Gegner hinein rast. Jetzt verliert ihr die hart eingesammelten Goldringe und müsst noch besser aufpassen. Da es jedoch keine Leben oder Continues gibt, müsst ihr keine Angst haben - ihr könnt die jeweilige Strecke, so oft ihr wollt, neu probieren.

Sonic Rivals 2
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Daniel Hanin


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Daniel Hanin am 23 Jan 2008 @ 11:45
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