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Split/Second: Review

  Playstation Portable 

Sumo Digital - was für Entwickler! Auf der PSP haben sie sich mit zahlreichen Rennspiel-Umsetzungen einen Namen gemacht: Dirt 2, Sega Rally, Formel 1 2009... Und jetzt Split/Second, die Quasi-Konkurrenz von Burnout und Blur, einer der spielerischen Kracher auf den NextGen-Konsolen. Ob das Spielgeschehen auch auf einem kleinen Display zu überzeugen weiss?

Mach mal langsam!

Split/Second ist ein Arcade-Racer erster Güteklasse: Bremspunkt? Nie gehört! Schadensmodell? Also, entweder komplett demoliert oder zu 100% fahrtüchtig. Reifenmanagement? Egal, ob Asphalt oder Matsch - die haften immer! Wer es realistisch mag, sollte zu Gran Turismo greifen - alle anderen PS-Enthusiasten finden hier eine echte Herausforderung. Split/Second ist nicht nur furchtbar unrealistisch, sondern auch unfair, grob, bockschwer - und auf Dauer motivierend. Wie das gelingt? Mit mehreren Rennligen, einem Spielprinzip, das Mario Kart und Burnout gekonnt kreuzt, und dem Verlangen, die Goldränge mit der nächstbesten Karre zu meistern. Ähnlich wie bei Criterions Crash-Raserei ist das Spielgeschehen äusserst flott und verlangt höchste Konzentration zu jedem Zeitpunkt.

Wie üblich, sind die ganz feinen Kisten auf vier Rädern anfangs nicht verfügbar. Wer ordentliche Ergebnisse einfährt, erhält Punkte, die ab einer bestimmten Summe den nächsten Boliden freischalten. In Sachen Speed unterscheiden sich die Wägelchen natürlich, insbesondere das Handling ist aber ausschlaggebend für die mögliche Endplatzierung im Rennen. Die Einsteigermodelle müssen fast schon um die Ecke getragen werden, höherklassige lassen flotte Drifts und abrupte Richtungsänderungen bei Tempo 200 zu. So sind 90-Grad-Kurven und Spitzkehren ein Kinderspiel.

Split/Second Bild
In Burnout waren die Gegner auf der Piste immer flott unterwegs, aber nie fies. Obgleich sie die Möglichkeit gehabt hätten, euch in hübscher Regelmässigkeit in den Gegenverkehr zu drängen. In Split/Second gibt es keinen solchen Verkehr, sehr wohl aber die flotten Kontrahenten, die bei jeder Möglichkeit, das Spieler-Auto in die Streckenbegrenzung drücken. Schon wenige Sekunden später seid ihr jedoch wieder auf dem Asphalt und jagt dem Feld hinterher. Um nicht hoffnungslos nur das Gas durchzudrücken und darauf zu hoffen, dass die anderen ihre Ideallinie versauen, erhaltet ihr durch besonders schnelles Fahren oder Drifts Energie, die in "Power Plays" eingesetzt werden kann.

Split/Second
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Daniel Wendorf

Daniel Wendorf am 29 Dez 2010 @ 18:04
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