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Star Ocean - First Departure: Review

  Playstation Portable 

Mittlerweile gibt es Rollenspiele wie Sand am Meer. Vor allem im Land der aufgehenden Sonne ist dieses Genre besonders beliebt. Hierzulande mussten wir teilweise auf so manchen Klassiker verzichten, da sich kein Publisher gefunden hat, welcher das Spiel in unseren Gefilden veröffentlichen wollte. Mittlerweile dürfen sich aber auch europäische Spieler nicht mehr beschweren, erscheinen doch immer mehr Titel. Vor kurzem veröffentlichte Square-Enix einen alten Klassiker für Sonys PlayStation Portable. Ob Star Ocean: First Departure alte und neue Rollenspieler für sich gewinnen kann, erfahrt ihr in unserem Test!

In Japan gibt es so viele verschiedene Rollenspielserien, dass sich europäische Fans nicht zurechtfinden würden. Angefangen bei Dragon Quest über Final Fantasy bis hin zu Tales of und Star Ocean gibt es genügend prominente Vertreter des Genres. Obwohl die Star Ocean-Reihe nie an die Beliebtheit vieler Vertreter herankam, kann sie dennoch eine beachtliche Fangemeinde vorweisen. Das 1996 für das Super Nintendo erschienene Erstlingswerk blieb bis dato aber allen Spielern ohne Japanischkenntnissen vorenthalten. Bis jetzt, denn Square-Enix ist mittlerweile bekannt dafür, dass aktuell zahlreiche Remakes neu zu veröffentlichen. Dazu zählen auch die ersten beiden Star Ocean-Ableger, die nun für die PlayStation Portable neu aufgelegt wurden.

Science-Fiction meets Fantasy

Die Geschichte von Star Ocean: First Departure schafft es, die Elemente rund um Science-Fiction und Fantasy perfekt zu vereinen. Ihr schlüpft in die Haut von Roddick, welcher in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt sein Dasein geniesst. Eines Tages müsst ihr aber miterleben, wie eure Mitbewohner plötzlich zu Stein werden. Ihr versucht euer Bestes, könnt die Menschen aber nicht heilen. Dies ändert sich schlagartig, als ihr mit euren Freunden auf mysteriöse Besucher von der Erde trefft. Nach anfänglichem Zögern bitten sie euch in ihr Raumschiff und fliegen in die Vergangenheit. Immerhin wollen sie mit euch eine sich anbahnende Katastrophe verhindern.

Während der überaus spannenden Geschichte werdet ihr so manche Wendungen und ungeahnten Geschehnisse mitverfolgen, welche sogar heute noch gut zu unterhalten wissen. Allerdings werden geübte Spieler bereits nach gut 20 Stunden das Rätsel um die geheimnisvolle Seuche beendet haben. Doch keine Sorge: Wer das Abenteuer nur strikt verfolgt, wird nicht nur zahlreiche interessante Nebenaufgaben, sondern auch seltene Gegenstände und geheime Charaktere für die Party versäumen. Wer sich den Nebenaufgaben aber annimmt, sollte auf eine gut aufgepowerte Gruppe zurückgreifen können. Dank der zahlreichen Zufallskämpfe könnt ihr euren Charakter relativ schnell aufstufen.

Immer feste druff

Ihr lest richtig, auch die altbackenen Zufallskämpfe haben es auf das Modul geschafft. Das Prinzip aus längst vergangenen Rollenspieltagen wurde auch für das besagte Remake frisch aufgewärmt. Jedoch ist die Kampffrequenz akzeptabel und der Nervfaktor bleibt herrlich moderat. Das Kampfsystem von Star Ocean war zur damaligen Zeit eine echte Innovation und hebt sich auch heute noch gekonnt von den rundenbasierten Kämpfen der Masse ab. So erteilt ihr euren Helden nicht wie in Final Fantasy Runde für Runde neue Befehle, sondern übernehmt direkt die Kontrolle über eines eurer Party-Mitglieder. So steuert ihr euren Draufgänger wahlweise mit Steuerkreuz oder Analogstick über das Schlachtfeld und verteilt auf Knopfdruck verheerende Nahkampfattacken, mächtige Zaubersprüche oder niederschmetternde Spezialattacken.

Star Ocean - First Departure
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Daniel Hanin

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Remake

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Daniel Hanin am 01 Dez 2008 @ 19:03
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