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Star Ocean - Second Evolution: Review

  Playstation Portable 

Auch in der zweiten Runde von Star Ocean bekommen wir ein Remake des alten PlayStation-Klassikers. Wie schon im Jahr 2000 unterscheidet sich Star Ocean: Second Evolution in Sachen Gameplay und der Grafik kaum vom ersten Remake Star Ocean: First Departure. Jedoch bekommen wir eine komplett neue Story, neue Charaktere und andere Sehenswürdigkeiten serviert.

Claude und der fremde Planet

Star Ocean: Second Evolution spielt 20 Jahre nach den Geschehnissen des ersten Teils. Claude, der Sohn des aus Teil eins bekannten Ronixis J. Kenni, ist zusammen mit seinem Vater auf einer Erkundungsmission auf einem kargen Planeten. Dabei entdecken sie eine seltsame Kugel, der Claude dann zu nahe kommt, obwohl sein Vater ihn davor gewarnt hat. Sofort wird Claude von der Kugel verschluckt und findet sich in einer komplett anderen Welt wieder. Hier trifft man auch auf den zweiten Protagonisten der Story: Rena. Das kleine Mädchen hat auch nicht auf die Anweisung ihrer Mutter gehört und schlendert unbekümmert durch den Sacred Forest. Doch wie es halt immer so ist, wird sie von einem Monster angegriffen. Ein Glück, dass Claude in der Nähe auftaucht und das Monster mit seiner Laserpistole erlegen kann. Rena, die solch ein Waffe nicht kennt, meint einen Helden aus einer alten Sage getroffen zu haben. Claude wird von den Einwohnern des nahen Dorfes auch als der Held mit dem Lichtschwert wiedererkannt, was die Story dann ins Laufen bringt. Claude hilft natürlich den fremden Menschen auf dem ihm fremden Planeten, der von üblen Katastrophen heimgesucht wird. Gleichzeitig versucht er so einen Weg zurück in seine Welt zu finden.

Schöne Städte, karge Länder

Der Spieler kann anfangs entscheiden, ob er einen männlichen oder weiblichen Charakter spielen möchte. Je nach dem, wie man sich hier entscheidet, bekommt man die Story aus einer anderen Perspektive erzählt: Rena oder Claude. So könnte man das Spiel also zweimal, wenn nicht öfter durchspielen, denn es hält mehr als 60 Enden parat, die sich sowohl auf die jeweilige Spielweise beziehen, als auch darauf, welchen Charakter man später in die Party aufnimmt, oder auch nicht. Für Fans und Sammler hat Star Ocean: Second Evolution also sehr, sehr viel zu bieten. Einmaliges Durchspielen sollte etwa 50 Stunden beanspruchen.

Liebe und KI

Vor allem Fans und Kenner der Reihe werden sich auch sofort im PSP-Remake zurechtfinden, denn bis auf die neue Synchronisation, die übrigens ausschliesslich auf Englisch ist, hat sich kaum etwas im Vergleich zum alten PlayStation-Pendant geändert. Und das muss es auch nicht. Denn schon früher waren die Charaktere sehr liebevoll gezeichnet und vor allem die Städte wunderbar in Szene gesetzt, etwa mit darüber fliegenden Vögeln und auch anderen netten Details. Die Aussenareale, die man auf dem Weg zwischen den Städten und Dungeons durchquert, sind aber genauso karg und trostlos wie eh und je. Schade eigentlich. Dialoge und die Story werden durch einblenden der jeweils sprechenden Charaktere aufgepeppt. Im Manga-Stil kann man so auch die Emotionen der Sprechenden nachvollziehen. Die Soundausgabe wurde von motivierten Sprechern übernommen, jedoch ist diese, genauso wie die Spielsounds, nicht remastert worden, sondern tönt etwas blechern aus den kleinen PSP-Lautsprechern - eben genauso, wie man es von der PlayStation kennt.

Star Ocean - Second Evolution
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Stefan Vogel


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Stefan Vogel am 27 Feb 2009 @ 02:33
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