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Star Trek - Tactical Assault: Review

  Playstation Portable 

Spiele im Star Trek-Universum gibt es schon seit Jahren in Massen. Bei der PlayStation Portable ist der Markt für alle Kirks und Picards noch lange nicht gesättigt. Freunde von Action mit einer Prise taktischer Würze sollen mit

Star Trek - Tactical Assault

geködert werden. Ob sich der Kauf wirklich lohnt, oder ob ihr lieber in der neutralen Zone bleiben solltet, verrät euch unser Test.

Auf den Schirm!

In Star Trek - Tactical Assault übernehmt ihr die Rolle eines Captains der Föderation oder der Klingonen. Inhaltlich ist die Geschichte zu der Zeit von Captain James T. Kirk angesiedelt, also der klassischen Star Trek-Serie. Dementsprechend sieht natürlich auch die Story aus: Die Klingonen sind böse, die Föderation ist gut und irgendwo in der neutralen Zone gibt es Stress, wobei natürlich auch die Romulaner ihre Finger im Spiel haben. Leider ist diese grobe Zusammenfassung der Geschichte auch schon ausreichend, um den Inhalt zu beschreiben. Eine wirklich ausgetüftelte und spannende Handlung gibt es nicht. Wirklich vorangetrieben wird das Geschehen nur durch kurze Unterhaltungen während der Missionen. So könnt ihr beispielsweise andere Raumstationen oder Schiffe anfunken.

Genau an dem Punkt werden jüngere Spieler leider schnell an ihre Grenzen stossen, denn das Spiel selber liegt ausschliesslich in englischer Sprache vor. Zwar ist die Anleitung auf Deutsch, doch das nutzt dem Spieler während der Missionen leider überhaupt nichts. Gelegentlich gibt es nämlich auch einige Entscheidungen, die ihr fällen müsst. Wem vertraut ihr? Und wie eng haltet ihr euch an die Regeln? In solchen Fällen ist es natürlich ärgerlich, wenn die Details in den Dialogen an einem vorbeirauschen, weil das nötige Verständnis nicht vorhanden ist. Auf der anderen Seite muss jedoch auch gesagt werden, dass ein Nichtverständnis der Dialoge nicht wirklich schlimm ist. Die Entscheidungsmissionen haben keinen überdimensionalen Einfluss auf das Fortschreiten der Geschichte. Überhaupt ist selbige insgesamt so flach, dass ihr sie auch komplett ignorieren könntet.

Das wäre eigentlich noch zu verkraften, wenn ihr als Captain Kirk mit der bekannten Besatzung durch das All rauschen könntet. In Tactical Assault schlüpft ihr jedoch in die Rolle eines völlig Unbekannten und bekommt eine gänzlich neue Crew an die Seite gestellt. Leider lernt ihr auch diese Jungs und Mädels nicht wirklich intensiv kennen. Es gibt keine echten Zwischensequenzen und auch sonst werden bildlich keine Gefühle übermittelt. Immerhin geben die Kollegen während der Missionen ihre Kommentare ab. Damit ist es im All für euch nicht ganz so einsam und die Charaktere bekommen ein paar grobe Züge spendiert.

Diese Personen sind es auch, die ihr wie in einem Rollenspiel mit Erfahrung verbessern könnt. Im Laufe des Spiels gibt es Punkte zu gewinnen, die ihr schliesslich in die Ausbildung der Crew stecken könnt. Auf diese Weise ist es möglich, die Feuerrate oder die Stärke der Phaser zu verbessern. Auch die Schilde oder anderer technischer Schnickschnack können aufgemotzt werden, damit ihr in den diversen Kämpfen möglichst immer die Oberhand behaltet. Spätestens hier wird jedoch klar, dass die Besatzung nur kosmetischen Zwecken dient. Hier wird kein Offizier in ein Trainingslager geschickt. Das Auswahlmenü zum Verbessern der Eigenschaften bezieht sich lediglich auf das Schiff. Zwar müsst ihr bestimmte Offiziere anwählen, um dort eine Verbesserung vorzunehmen, doch im Endeffekt haben alle Optionen lediglich eine Auswirkung auf das Schiff. Schilde verbessern, Photonentorpedos verstärken und so weiter. Was hat das mit den Crewmitgliedern zu tun?

Star Trek - Tactical Assault
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 18 Jan 2007 @ 16:49
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