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Street Riders: Review

  Playstation Portable 

Hip-Hop-Musik und coole Sprüche, röhrende Motoren und knatterndes Maschinengewehr dröhnen aus der PlayStation Portable. So in etwa hat sich der Tester das akustische Spielerlebnis vorgestellt, bevor er die UMD ins Laufwerk schob. Nachdem "187: Ride or die!" bereits auf den Konsolen für gute Unterhaltung gesorgt hatte, will die PSP-Version mit neuem Namen zu coolen Bleifuss- und Balleraktionen einladen.


Wenn man die Verpackungsrückseite ansieht, könnte man im ersten Moment meinen, einen GTA-Klon in den Händen zu halten. Doch schnell stellt ihr fest, dass sich das Spiel eher wie ein Rennspiel der Marke Twisted Metal Black anfühlt, mit deutlichen Einflüssen von Mario Kart für Ältere. Als Handlungsrahmen dient ein Bandenkrieg, den ihr mit eurem Vehikel und euren Waffen entscheiden sollt. Klingt albern und ist es letztlich auch, denn speziell die gesprochenen Dialoge wirken dermassen aufgesetzt, dass man beim Spielen schnell geneigt ist, aufzulachen oder mit dem Kopf zu schütteln. Also schnell zur Beschreibung des Spielablaufs hinüberwechseln, um keinen langfristigen Schaden durchs Dauerkichern zu bekommen.

Einfach nur überleben?

Hauptsächlich geht es bei Street Riders darum, Rennen mit verschiedenen Wagen zu absolvieren und dabei die Kontrahenten mittels Waffengewalt hinter euch zu halten. Zwar ist es oberstes Spielziel, als Erster die Ziellinie zu überqueren, aber genauso wichtig ist es, die gegnerischen Fahrzeuge zu vernichten. Hierfür stehen euch neben einigen unterschiedlichen Schusswaffen noch Minen zur Verfügung. Bei den Spielmodi wird euch eine Menge Abwechslung geboten. Es gibt Renn- und Kampfmissionen, die teilweise allerdings zuvor im Story-Modus freigespielt werden müssen. Ihr bestreitet normale Wettrennen, versucht im Deathmatch zu bestehen oder in einem freigespielten Block-Bezirk einfach nur zu überleben.

Die anspruchslose Fahrphysik stellt euch vor keine grossen Probleme, zumal eure Gegner sich alles andere als clever verhalten. Allerdings steigt der Schwierigkeitsgrad speziell in den Deathmatch-Partien extrem an, so dass euch eure Kontrahenten viel zu zielgenau vorkommen und euch auch bereits mit ihrer enormen Überzahl Probleme bereiten. Diese Unausgewogenheit des Schwierigkeitsgrades ist ein enormes Ärgernis, vor allem für weniger geübte Fahrer. Wohl dem, der da seine Boost-Funktion gut zu nutzen weiss, denn ohne Beschleunigung seid ihr ein leichtes Opfer für die teils bockstarke KI.

Street Riders
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 02 Apr 2006 @ 20:18
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