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Tales of the World - Radiant Mythology: Review

  Playstation Portable 

Nach Tales of Eternia ist mit Tales of the World: Radiant Mythology erst kürzlich ein weiterer Teil von Namco Bandais beliebter Rollenspielserie für die PSP erschienen. Dabei handelt es sich im Gegensatz zum Vorgänger jedoch nicht um ein Remake eines Klassikers, sondern um ein eigenständiges Spiel mit einer völlig neuen Geschichte. Um was genau es dabei geht, erfahrt ihr in unserem Review.

Gleich zu Beginn dürft ihr euch einen eigenen Charakter erstellen, dessen Name, Geschlecht, Aussehen und sogar Stimme ihr selbst bestimmen dürft. Ausserdem müsst ihr euch für eine von insgesamt vier verschiedenen Klassen entscheiden. Zur Auswahl stehen Krieger, Dieb, Priester und Magier. Je nachdem, für welche Klasse ihr euch entscheidet, werdet ihr im weiteren Spielverlauf mit ganz unterschiedlichen Aufträgen und Unterhaltungen konfrontiert. Ihr solltet eure Wahl also genau überdenken. So ist es Anfängern beispielsweise nicht unbedingt zu empfehlen, als Magier zu beginnen, da dieser wesentlich schwieriger zu steuern ist als ein Krieger oder Dieb.

Habt ihr die umfangreiche Charaktererstellung hinter euch gebracht, werdet ihr vom Weltenbaum, dem Erschaffer und Beschützer des magischen Landes, zum Leben erweckt. Dieser ist stark geschwächt und droht deshalb unter den ständigen Angriffen des Devourers zu sterben. Der Devourer ist ein mächtiger Dämon, der ganze Landstriche zerstört und die Einwohner von Terresia in Angst und Schrecken versetzt. Wenn ihr ihn nicht aufhaltet, wird von Terresia bald nicht mehr viel übrig sein. Das Schicksal dieser Welt liegt also in euren Händen. Zugegebenermassen ist die Story damit nicht sonderlich einfallsreich, worüber auch die oft sehr unterhaltsamen Dialoge nicht hinwegtäuschen können.

Tales of the World - Radiant Mythology Bild

Für Ruhm und Ehre

Vom Spielprinzip her erinnert Tales of the World: Radiant Mythology stark an Atelier Iris 3. Erst müsst ihr euch einen Auftrag vom Anführer einer Gilde besorgen. Danach sammelt ihr weitere Informationen, bevor ihr euch schliesslich zu einem Dungeon begebt, um den Auftrag auszuführen. Viel Abwechslung gibt es dabei leider nicht. Immer wieder werdet ihr in die gleichen Dungeons geschickt. Ausserdem ähneln sich die Missionen alle sehr stark. Monster zu töten, bestimmte Dinge zu finden oder vermisste Einwohner zu retten gehören zu euren Standardaufgaben, von denen ihr unverständlicherweise nicht mehrere auf einmal annehmen könnt. Mit der eigentlichen Geschichte des Spiels haben diese Aufträge meist herzlich wenig zu tun. Der Grund, weshalb ihr sie trotzdem erledigen müsst, ist, einerseits neue Story-Missionen freizuschalten und andererseits euer Ansehen zu steigern. Nur so könnt ihr im Gasthaus bis zu drei weitere Party-Mitglieder anheuern, welche euch in den Kämpfen tatkräftig unterstützen.

Tales of the World - Radiant Mythology
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Tim Richter


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Tim Richter am 01 Okt 2007 @ 12:25
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